Ursula vom Schönnstain(1), Dechantin des Klosters Niedernburg, und Kellnerin Sibilla von Frawnberg(2) verleihen Margret, Frau des Passauer Bürgers Jörg Prunnhofer, die Wiese genannt die Rayerin, zwei Weiher mit dem Hausstadl oberhalb der Illtzstat(3) zwischen des Säldenhoffs(4) und der Gräfleins Wiese gelegen, die sie von Steffan Schönnperger und Jacob von Hawsen gekauft hat (vgl. Urk. Nr. 647 - 649). Zeugen: Erasm Mawrkircher, Kaplan zu St. Erasm, Hanns Magens zu Kyrchperg(5), Richter des Klosters, und Crystoff Aichorn, Bürger zu Passau. S: Kloster Passau-Niedernburg
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Ursula vom Schönnstain(1), Dechantin des Klosters Niedernburg, und Kellnerin Sibilla von Frawnberg(2) verleihen Margret, Frau des Passauer Bürgers Jörg Prunnhofer, die Wiese genannt die Rayerin, zwei Weiher mit dem Hausstadl oberhalb der Illtzstat(3) zwischen des Säldenhoffs(4) und der Gräfleins Wiese gelegen, die sie von Steffan Schönnperger und Jacob von Hawsen gekauft hat (vgl. Urk. Nr. 647 - 649). Zeugen: Erasm Mawrkircher, Kaplan zu St. Erasm, Hanns Magens zu Kyrchperg(5), Richter des Klosters, und Crystoff Aichorn, Bürger zu Passau. S: Kloster Passau-Niedernburg
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 667
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1401-1500
1499 Juni 25
Fußnoten:
1) Schönstein (Gde. Stallwang, Lkr. Straubing-Bogen)
2) ?
3) Ilzstadt (krfr.St. Passau)
4) Seldenhof (Hofstat bei der Ilzstadt)
5) Kirchberg (Gde. Perlesreut, Lkr. Freyung-Grafenau
1) Schönstein (Gde. Stallwang, Lkr. Straubing-Bogen)
2) ?
3) Ilzstadt (krfr.St. Passau)
4) Seldenhof (Hofstat bei der Ilzstadt)
5) Kirchberg (Gde. Perlesreut, Lkr. Freyung-Grafenau
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: anhangendes Siegel.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an eritag nach sand Johanstag ze Sunbenten.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1499
Monat: 6
Tag: 25
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an eritag nach sand Johanstag ze Sunbenten.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1499
Monat: 6
Tag: 25
Fraunberg: Sibilla von, Kellnerin
Schönstainer: Ursula, Äbtissin
Prunnhofer: Jörg, Bg.z.P.
Prunnhofer: Margret, Frau des Jörg
Schönperger: Stephan
Hausen: Jacob von, Bg.z.P.
Mauerkircher: Erasm, Kaplan zu St. Erasmus
Magens: Hans, Kirchberg
Aichorn: Kristoff \ Bg.z.P.
Schönstein (Gde. Stallwang, Lkr. Straubing-Bogen)
Frauenberg
Passau (krfr.St.): Ilzstadt \ Weiher
Seldenhof (Hofstatt bei Passau-Ilzstadt)
Kirchberg (Gde. Perlesreut, Lkr. Freyung-Grafenau): Richter
Passau (krfr.St.): Bürger
Burgholz (krfr.St. Passau): Wiese
Passau (krfr.St.): Kirche St. Panthaleon \ St.-Erasmus-Kapelle
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Äbtissinnen \ Ursula Schönstainer
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Kellnerinnen \ Sibilla von Fraunberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ