Ritter Luysse von Hoenpell und van der Empel, sowie Wilhelm van Ulffte, belehnte Mannen des Herzogs Adolph von Cleve und Grafen von der Mark in der Herrlichkeit Aspel, bekunden, daß Jutte Kalen, Tochter des verstorbenen Lutthars van der Dellen zu Gunsten ihres Neffen Lambert Paipen auf die beiden von der Pfandschaft Aspel und Rees lehnrührigen Ratstätten Aldendorp und Hovenhorst verzichtet habe. In den jare onss heren dusent vierhondert ind seven ende twintich up den guedesdaighe nae sante Scolastiken dage der heiliger joncfrouwen. Mit den Siegeln der beiden Aussteller.
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Ritter Luysse von Hoenpell und van der Empel, sowie Wilhelm van Ulffte, belehnte Mannen des Herzogs Adolph von Cleve und Grafen von der Mark in der Herrlichkeit Aspel, bekunden, daß Jutte Kalen, Tochter des verstorbenen Lutthars van der Dellen zu Gunsten ihres Neffen Lambert Paipen auf die beiden von der Pfandschaft Aspel und Rees lehnrührigen Ratstätten Aldendorp und Hovenhorst verzichtet habe. In den jare onss heren dusent vierhondert ind seven ende twintich up den guedesdaighe nae sante Scolastiken dage der heiliger joncfrouwen. Mit den Siegeln der beiden Aussteller.
AA 0357, 15
AA 0357 Kleve, Stift, Urkunden
Kleve, Stift, Urkunden >> 1. Urkunden
1427 Februar 12
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:53 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.3. J - L (Tektonik)
- 1.2.3.10. Kleve (Tektonik)
- 1.2.3.10.3. Stift (Tektonik)
- Kleve, Stift, Urkunden AA 0357 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)