Jacob von Wachhold, Mainz gegen Johann Reinhard von Klingelbach, Nastätten
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1, 2015
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1553-) 1609-1620 (-1626)
Enthält: o. Quad.: Ehevertrag (1560), Erbkaufbrief (1575), Gültbrief (1575), Vergleich (1563), Morgengabeversprechen (1561), Register betr. Bauleistungen (1573), Pachtregister (ab 1560), Leihvertrag (1577), Gefälleregister (1567), diverse Kaufverträge (1566, 1610), Quittungen (1595), Schuldverschreibungen (1553), Erbkaufbriefe (1575), Pachtvertrag (1584)
Darin auch: Fallfremde Vollmacht (1626)
Darin auch: Fallfremde Vollmacht (1626)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Aushändigung der in die erste Ehe mit dem verstorbenen Johann Klingelbach, hessen-rheinfelsischer Haushofmeister, Bruder des Beklagten verstorbenen von Appollonia, geb. von Koppenstein, in zweiter Ehe mit dem Kläger verheiratet, eingebrachten Vermögensmassen, bestehend aus 800 fl. Heiratsgut, 100 fl. Morgengabe, einer Summe von 1050 fl. aus einem Vergleich zur Abgeltung der Rechte der verstorbenen Appollonia am koppensteinschen Erb- und Burglehen, von 400 und 1400 fl. Erlös aus dem Verkauf der Höfe der verstorbenen Appollonia zu Schwarzen und Capperslaubersheim, von 440 fl. jährlich entzogener Nutzungen aus den Gefällen der verstorbenen Appollonia und auf Ersatz der Gelder für den Schuldendienst für die vom verstorbenen Johann von Klingelbach verhypothekierten Güter der verstorbenen Appollonia, die der Beklagte als Erbe seines im Jahre 1581 kinderlos verstorbenen Bruders eingezogen hatte und die der Kläger beansprucht, da er von seiner verstorbenen Ehefrau als Universalerbe eingesetzt worden war (unvollständig)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ