Dank für Erlaubnis Altertümer der Mainzer Sammlung abformen lassen zu dürfen
Vollständigen Titel anzeigen
LLA 029/025
LLA Lindenschmit, Ludwig d. Ä.
Lindenschmit, Ludwig d. Ä. >> Korrespondenz >> Korrespondenz Hof Napoleon III.
1860-08-04
Inhalt/Beschreibung/Darin: "Monsieur.
Veuillez recevoir pour vous, et faire agréer au comité du Musée de Mayence l'expression de ma vive reconnaissance pour la permission que vous avez bien voulu m'accorder [?] de faire mouler quelques uns de vos interessants monuments. J'ai écrit à Paris le détail de ce que j'ai designé et aussitôt la réponse revenue, ce qui ne peut tarder plus que mercredi, je m'empresserai de me rendre à Mayence afin d'arrèter définitivement les choix, dont votre direction a éclairée. Quant à la caisse d'inscriptions de Bingerbruck, que je suis allée rechercher hier, c'est à dire un jour trop tard, je vous serais très obligée de vouloir bien la faire expédier à l'adresse ci-pointe. Je m'aequitterai de man dette en allant à Mayence mercredi, à moins que je ne retrouve le modeleur mardi à Bingerbruck, où je vais assister à l'ouverture d'une tombe trouvée hier. Maintenant, Monsieur, que la partie d'affaires est terminée, permettez moi de de vous dire avec quel interêt j'ai admiré votre musée. C'est une belle et grande idée d'avoir rassemblé et de continuer à rassembler tous les monuments romaines des bords du Rhin en une collection. Les études historiques et archéologiques en tirerent un grand avantage. C'est pourquoi j'ai désiré envoyer quelques uns de ces objets en France, certaine qu'ils y servent très appréciés et qu'on y applaudira le sentiment éclairé et scientifique qui a crée votre musée. Veuillez dire à M. Schaeffer, je vous prie, Monsieur, que je désire très vivement de le trouver venue à Mayence mercredi. J'aurais le plus grand plaisir à le revoir et à le remercier de la bonne recommendation qu'il vous a faite de moi et a laquelle je dois votre acceuil et celui de Monsieur Wittmann représentant le comité. Agréez, Monsieur, l'expression de mes sentiments les plus distinguées
Hortense Cornu
21 Avril 60 Hotel de Hollande, Creuznach"
Übersetzung:
Mein Herr.
Wollen Sie [bitte] für Sie [selbst] entgegennehmen und dem Komitee des Mainzer Museums zukommen lassen den Ausdruck meiner lebhaften Erkenntlichkeit für die Erlaubnis, welche Sie mir gern erteilt haben (o.ä.) [nämlich] einige Ihrer interessanten Altertümer abformen zu lassen. Ich habe den Umstand, zu dem ich in die Lage versetzt worden bin, nach Paris geschrieben, und da die Antwort umgehend zurückgekommen ist, kann ich nicht länger als bis Mittwoch zögern; ich beeile mich, mich nach Mainz zu begeben, um definitiv die Auswahl festzumachen, welche Ihre Direktion klargestellt hat. Was den Kasten mit Inschriften aus Bingerbrück angeht, welchen ich gestern - das heißt: einen Tag zu spät - suchen gegangen bin, so werde ich Ihnen sehr verbunden sein, wenn Sie ihn an die oben angegebene Adresse (Hotel in Kreuznach) schicken lassen. Ich werde meine Schuldigkeit begleichen, wenn ich am Mittwoch nach Mainz komme, zumindest wenn ich den Abformer am Dienstag in Bingerbrück nicht treffe, wo ich der Öffnung eines gestern gefundenen Grabes beiwohnen werde. Nun, mein Herr, nachdem der geschäftliche Teil beendet ist, erlauben Sie mir Ihnen zu sagen, mit welch [großem] Interesse ich Ihr Museum bewundere. Es ist eine schöne und großartige Idee, die römischen Monumente von den Ufern des Rheins in einer Kollektion gesammelt zu haben und weiterhin zu sammeln. Die historischen und archäologischen Forschungen ziehen daraus großen Nutzen. Eben deswegen hatte ich den Wunsch, einige dieser Objekte nach Frankreich zu schicken; gewiss werden sie dort hochgeschätzt sein, und man wird dem aufgeklärten und wissenschaftlichen Geist, welcher Ihr Museum hat entstehen lassen, Beifall zollen. Wollen Sie Herrn Schäffer sagen - ich bitte Sie, mein Herr -, dass ich mir sehr lebhaft wünsche, ihn zu treffen, wenn ich am Mittwoch nach Mainz komme. Ich werde die größte Freude empfinden, ihn wieder zu sehen und ihm zu danken für die gute Empfehlung, die er für mich abgegeben hat und welcher ich den guten Empfang bei Ihnen verdanke und den bei Herrn Wittmann, dem Repräsentanten des Komitees. Nehmen Sie entgegen, mein Herr, den Ausdruck meiner ausgezeichnetesten Gefühle
Hortense Cornu
21. April 1860 Hotel de Hollande, Kreuznach
Transkription und Übersetzung: Hermann Ament
Veuillez recevoir pour vous, et faire agréer au comité du Musée de Mayence l'expression de ma vive reconnaissance pour la permission que vous avez bien voulu m'accorder [?] de faire mouler quelques uns de vos interessants monuments. J'ai écrit à Paris le détail de ce que j'ai designé et aussitôt la réponse revenue, ce qui ne peut tarder plus que mercredi, je m'empresserai de me rendre à Mayence afin d'arrèter définitivement les choix, dont votre direction a éclairée. Quant à la caisse d'inscriptions de Bingerbruck, que je suis allée rechercher hier, c'est à dire un jour trop tard, je vous serais très obligée de vouloir bien la faire expédier à l'adresse ci-pointe. Je m'aequitterai de man dette en allant à Mayence mercredi, à moins que je ne retrouve le modeleur mardi à Bingerbruck, où je vais assister à l'ouverture d'une tombe trouvée hier. Maintenant, Monsieur, que la partie d'affaires est terminée, permettez moi de de vous dire avec quel interêt j'ai admiré votre musée. C'est une belle et grande idée d'avoir rassemblé et de continuer à rassembler tous les monuments romaines des bords du Rhin en une collection. Les études historiques et archéologiques en tirerent un grand avantage. C'est pourquoi j'ai désiré envoyer quelques uns de ces objets en France, certaine qu'ils y servent très appréciés et qu'on y applaudira le sentiment éclairé et scientifique qui a crée votre musée. Veuillez dire à M. Schaeffer, je vous prie, Monsieur, que je désire très vivement de le trouver venue à Mayence mercredi. J'aurais le plus grand plaisir à le revoir et à le remercier de la bonne recommendation qu'il vous a faite de moi et a laquelle je dois votre acceuil et celui de Monsieur Wittmann représentant le comité. Agréez, Monsieur, l'expression de mes sentiments les plus distinguées
Hortense Cornu
21 Avril 60 Hotel de Hollande, Creuznach"
Übersetzung:
Mein Herr.
Wollen Sie [bitte] für Sie [selbst] entgegennehmen und dem Komitee des Mainzer Museums zukommen lassen den Ausdruck meiner lebhaften Erkenntlichkeit für die Erlaubnis, welche Sie mir gern erteilt haben (o.ä.) [nämlich] einige Ihrer interessanten Altertümer abformen zu lassen. Ich habe den Umstand, zu dem ich in die Lage versetzt worden bin, nach Paris geschrieben, und da die Antwort umgehend zurückgekommen ist, kann ich nicht länger als bis Mittwoch zögern; ich beeile mich, mich nach Mainz zu begeben, um definitiv die Auswahl festzumachen, welche Ihre Direktion klargestellt hat. Was den Kasten mit Inschriften aus Bingerbrück angeht, welchen ich gestern - das heißt: einen Tag zu spät - suchen gegangen bin, so werde ich Ihnen sehr verbunden sein, wenn Sie ihn an die oben angegebene Adresse (Hotel in Kreuznach) schicken lassen. Ich werde meine Schuldigkeit begleichen, wenn ich am Mittwoch nach Mainz komme, zumindest wenn ich den Abformer am Dienstag in Bingerbrück nicht treffe, wo ich der Öffnung eines gestern gefundenen Grabes beiwohnen werde. Nun, mein Herr, nachdem der geschäftliche Teil beendet ist, erlauben Sie mir Ihnen zu sagen, mit welch [großem] Interesse ich Ihr Museum bewundere. Es ist eine schöne und großartige Idee, die römischen Monumente von den Ufern des Rheins in einer Kollektion gesammelt zu haben und weiterhin zu sammeln. Die historischen und archäologischen Forschungen ziehen daraus großen Nutzen. Eben deswegen hatte ich den Wunsch, einige dieser Objekte nach Frankreich zu schicken; gewiss werden sie dort hochgeschätzt sein, und man wird dem aufgeklärten und wissenschaftlichen Geist, welcher Ihr Museum hat entstehen lassen, Beifall zollen. Wollen Sie Herrn Schäffer sagen - ich bitte Sie, mein Herr -, dass ich mir sehr lebhaft wünsche, ihn zu treffen, wenn ich am Mittwoch nach Mainz komme. Ich werde die größte Freude empfinden, ihn wieder zu sehen und ihm zu danken für die gute Empfehlung, die er für mich abgegeben hat und welcher ich den guten Empfang bei Ihnen verdanke und den bei Herrn Wittmann, dem Repräsentanten des Komitees. Nehmen Sie entgegen, mein Herr, den Ausdruck meiner ausgezeichnetesten Gefühle
Hortense Cornu
21. April 1860 Hotel de Hollande, Kreuznach
Transkription und Übersetzung: Hermann Ament
Brief
Französisch
Rücksprache
Wittmann, Joseph Ignaz - Erwähnt
Schäffer - Erwähnt
Bad Kreuznach - Absendeort
Mainz - Erwähnt
Bingen-Bingerbrück - Erwähnt
Paris (Frankreich) - Erwähnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
13.05.2026, 11:29 MESZ