Johann Georg Will, substituierter Schultheiß, bestätigt, daß Joseph Schmidt, der Weidenkellerschen Stiftung eine jährliche Gülte von 5 fl., ab seinem Haus und Krautgarten in der Wiehre um 100 fl. Reichswährung verkauft hat.
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A 0001 / 1479
A 0001 Urkunden der Universität (1255-1896)
Urkunden der Universität (1255-1896)
16.03.1743
Enthält: Johann Georg Will, substituierter Schultheiß des Schultheißenamts zu Freiburg, sitzt zu Gericht und tut kund, daß Joseph Schmidt, Zünftiger zu Freiburg, der Weidenkellerschen Stiftung eine jährliche Gülte von 5 fl., fällig auf den St. Josephstag, ab seinem Haus und Krautgarten in der Wiehre um 100 fl. Reichswährung verkauft hat. Im Namen der Stiftung ist Lorenz Melder vor Gericht zugegen, seines Zeichens Rats- und Gerichtsprokurator, als Vertreter des Stiftungsschaffners Melchior Gerwigg.
Joseph Gäß; Johann Kupferschmidt; Johann Fiderer; Ferdinand Wilhelm Pürr; Johann Gotfried Rodegger.
Beschehen, Freiburg, Sambstag, den 16. Marti 1743.
Deutsch, Pergament.
Siegel des Ausstellers, fehlt.
Joseph Gäß; Johann Kupferschmidt; Johann Fiderer; Ferdinand Wilhelm Pürr; Johann Gotfried Rodegger.
Beschehen, Freiburg, Sambstag, den 16. Marti 1743.
Deutsch, Pergament.
Siegel des Ausstellers, fehlt.
1 Schr.
Sachakte
Freiburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:05 MESZ