Peter Heyßler von Ermingen verkauft mit Wissen und Zustimmung des Gotteshauses St. Michael zu den Wengen um 880 fl rh sein von diesem lehenrühriges, nach Anstößern und Flächengröße näher beschriebenes Gut, bestehend aus Haus, Hofreite, Stadel und Garten, samt allen Gerechtigkeiten und sonstigem Zubehör an seinen Vetter Hans Heyßler, auch zu Ermingen. Das Gut zinst dem Wengenstift jährlich vier Imi Kern und sechs Imi Hafer Ulmer Mess, 1 lb 18 sh Heugeld, vier Herbsthühner und ein Fastnachtshuhn; bei jedem Besitzerwechsel ist ein Handlohn von 3 fl rh zu entrichten. Darüber hinaus zinst das Gut jährlich 15 fl an den Ulmer Almosenkasten, 10 fl an Jörg Ritter, 15 fl an Daniel Mayer, Münsterbaumeister (? - im Text folgt auf den Personennamen die Formulierung: "unser frawen Pfarrkirchen Baw zu Ulm"), 10 fl an Matthias Kiechel, 10 fl an Lienhard Klaiber, des Engelwirts Stiefsohn, alle Bürger zu Ulm, und schließlich 12 sh h Dienstgeld an Hans Simon von Stadion. Der Verkäufer verzichtet auf alle Rechte und Ansprüche, die er je an gen. Objekt gehabt hat, überträgt dasselbe, quittiert den Erhalt des Kaufpreises und übernimmt auch namens seiner Erben die Gewährleistung des Geschäfts.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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