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Kirchenbuchduplikat der evangelischen Gemeinde Versmold, Kreis Halle (GHT 1836-1842). (Gemeinde: Evangelische Gemeinde Versmold)
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P 1 B-D Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister des Regierungsbezirks Minden
Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister des Regierungsbezirks Minden >> 200. Versmold, Kreis Halle >> 200.2. Kirchenbuchduplikate >> 200.2.1. Evangelische Gemeinde
1836-1842
Inhalt: Enthält u.a.: T Nr. 6/1836 Stadt: Sterbeeintrag des Pfarrers Johann Friedrich Goeker, 72 Jahre alt. - T Nr. 55/1836 Land: Eine Frau starb beim Salz schmuggeln nach Stichverletzungen durch einen Grenzaufseher. - G zwischen Nr. 3 und 4/1839 Stadt: Ein uneheliches Kind wird tot geboren. Die Mutter hatte Schwangerschaft und Geburt verheimlicht. Es fand eine gerichtliche Untersuchung wegen Kindstötung statt. - T Nr. 54/1840 Land: Ein neugeborenes Kind wurde tot aufgefunden. Die Mutter, die das Kind heimlich geboren hatte, wurde ermittelt.
Abschrift, handschriftl.
Land- und Stadt- bzw. Kreisgericht Halle
Kirchenbuch
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.