Ursula Roth, Witwe des Bartholomäus Roth d. Ä. und Bürgerin zu Ulm, quittiert gegenüber Gabriel Moll die Ablösung eines jährlichen Zinses von 8 fl. aus dessen Haus und Hofraiten zu Ulm in der Kramgasse, zwischen dem Brothaus [Vorgängerbau des Schuhhauses] und der [Witwe des Rats Bartholomäus] Hartpronner, durch die Zahlung von 160 fl. Die Ablösung erfolgte mit Zustimmung ihres "Trägers" Konrad Roth, Richter und Rat zu Ulm.
Vollständigen Titel anzeigen
Ursula Roth, Witwe des Bartholomäus Roth d. Ä. und Bürgerin zu Ulm, quittiert gegenüber Gabriel Moll die Ablösung eines jährlichen Zinses von 8 fl. aus dessen Haus und Hofraiten zu Ulm in der Kramgasse, zwischen dem Brothaus [Vorgängerbau des Schuhhauses] und der [Witwe des Rats Bartholomäus] Hartpronner, durch die Zahlung von 160 fl. Die Ablösung erfolgte mit Zustimmung ihres "Trägers" Konrad Roth, Richter und Rat zu Ulm.
E Krafft Urkunden, 144
K 755 U 171
E Krafft Urkunden Patrizierarchiv Krafft Urkunden
Patrizierarchiv Krafft Urkunden >> 2. Besitz und Einkünfte >> Hausbesitz und Einkünfte in Ulm
1533 September 30.
Archivale
Siegelbefund: 1 Sg. aufgedr., beschädigt
Rückvermerke: "Frau Ursula Rötin Quittiert gegen Gabriel Mollen"; "Ain quitanz von Bartlome Roten seligen verlaussen wyttib um 8 fl. gold zins...1533 jar zalt worden"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: Konrad Roth
Beschreibstoff: Papier
Sprache: Deutsch
Datum: Afftermöntag nach Sannt Michels des hailigen erzengels tag
Rückvermerke: "Frau Ursula Rötin Quittiert gegen Gabriel Mollen"; "Ain quitanz von Bartlome Roten seligen verlaussen wyttib um 8 fl. gold zins...1533 jar zalt worden"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: Konrad Roth
Beschreibstoff: Papier
Sprache: Deutsch
Datum: Afftermöntag nach Sannt Michels des hailigen erzengels tag
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International