Der Priester Johann Holtschemecker, die Brüder Wolf und Gumprecht inghen Holt und Heinrich Suerdemann, der Vormund der Nichte der Letzteren, Anna, verständigen sich unter Vermittlung des Pastors von Kempen Hermann Schuerchen und Johann von Neuss, Rektors des St. Annen-Konvents, auf der einen und des Urban von Viersen, Baccalaureus der Rechte und kurfürstlichen Fiskals, und der Johann tho Wege, Kellners zu Kempen, auf der anderen Seite über den Nachlass der Gertrud ingen Holt (s. Urkunde Nr. 51). - Zeugen: Schöffe Jacob up der Heyden, Henne inghen Sittart und Arnolt Stolt.
Vollständigen Titel anzeigen
Der Priester Johann Holtschemecker, die Brüder Wolf und Gumprecht inghen Holt und Heinrich Suerdemann, der Vormund der Nichte der Letzteren, Anna, verständigen sich unter Vermittlung des Pastors von Kempen Hermann Schuerchen und Johann von Neuss, Rektors des St. Annen-Konvents, auf der einen und des Urban von Viersen, Baccalaureus der Rechte und kurfürstlichen Fiskals, und der Johann tho Wege, Kellners zu Kempen, auf der anderen Seite über den Nachlass der Gertrud ingen Holt (s. Urkunde Nr. 51). - Zeugen: Schöffe Jacob up der Heyden, Henne inghen Sittart und Arnolt Stolt.
AA 0371, 56
AA 0371 Krefeld, St. Johannes, Urkunden
Krefeld, St. Johannes, Urkunden >> 1. Urkunden
1503 September 1
Pergament
Überlieferungskommentar: Urkunde des Notars Michael von Suchtelen
Urkunde
Abschrift in Akten Nr. 9, fol. 66
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:46 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.3. J - L (Tektonik)
- 1.2.3.15. Krefeld, St. Johannes (Tektonik)
- Krefeld, St. Johannes, Urkunden AA 0371 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)