Jakob, Kaspar und Oswald die Auer zu Brennberg erneuern die Klosterstiftung zu Frauenzell. Sie bestätigen den Besitz der Gülten und Zehnten an verschiedenen Orten, die alle im Salbuch des Klosters verzeichnet sind und erneuern im Besonderen die Zuwendungen, die Ritter Friedrich der Auer zu Brennberg und Jakob der Auer zu Brennberg dem Kloster gemacht haben, als dieses in eine Abtei verwandelt wurde, befreit von der Gewalt des Abtes von Oberaltaich (Obern Altach). Sie verzichten auf die niedere Gerichtsbarkeit auf den Klostergütern, ausgenommen der Vogtei und der drey Sach dy den Tod antrepfendt. Der Abt soll künftig die Klostergüter ver- und entstiften. Die Schirmvogtei soll jeweils der Älteste der Auer von Brennberg übernehmen, auch für den Fall, dass das Schloss Brennberg versetzt oder verkauft wird. Sollten die Auer von Brennberg aussterben, soll die Schirmvogtei auf die Erben des genannten Schlosses übergehen.
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Jakob, Kaspar und Oswald die Auer zu Brennberg erneuern die Klosterstiftung zu Frauenzell. Sie bestätigen den Besitz der Gülten und Zehnten an verschiedenen Orten, die alle im Salbuch des Klosters verzeichnet sind und erneuern im Besonderen die Zuwendungen, die Ritter Friedrich der Auer zu Brennberg und Jakob der Auer zu Brennberg dem Kloster gemacht haben, als dieses in eine Abtei verwandelt wurde, befreit von der Gewalt des Abtes von Oberaltaich (Obern Altach). Sie verzichten auf die niedere Gerichtsbarkeit auf den Klostergütern, ausgenommen der Vogtei und der drey Sach dy den Tod antrepfendt. Der Abt soll künftig die Klostergüter ver- und entstiften. Die Schirmvogtei soll jeweils der Älteste der Auer von Brennberg übernehmen, auch für den Fall, dass das Schloss Brennberg versetzt oder verkauft wird. Sollten die Auer von Brennberg aussterben, soll die Schirmvogtei auf die Erben des genannten Schlosses übergehen.
Kloster Frauenzell Urkunden, BayHStA, Kloster Frauenzell Urkunden 110/a
Zusatzklassifikation: *
Kloster Frauenzell Urkunden
Kloster Frauenzell Urkunden >> Urkunden
1453 September 12
Kloster Frauenzell Urkunden
Urkunden
ger
Überlieferung: Ins. in Nr. 179+142
Sprache: dt.
Originaldatierung: am mitwochen nach unser lieben frawen tag nativitatis
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1453
Monat: 9
Tag: 12
Sprache: dt.
Originaldatierung: am mitwochen nach unser lieben frawen tag nativitatis
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1453
Monat: 9
Tag: 12
Original fehlt (24.02.2011), Urkunde inseriert in Nr. 142, ausgestellt am 16. Juli 1482, und in Nr. 179, ausgestellt am 20. August 1508
Frauenzell (Gde. Brennberg, Lkr. Regensburg), Kloster
Frauenzell (Gde. Brennberg, Lkr. Regensburg), Hofmark
Brennberg (Lkr. Regensburg): Schloss Brennberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ