Der Werler Richter Hermann Vronebern bestätigt Eberhard (Everd) Scholer, Sohn des † Goswin, den Verkauf zweier Werler Morgen (sint ses rugge1) am Ovaeckerynckweg, die westlich an diesen Weg grenzt und im Süden an die Wedinghausener Länder, an Hermann Rungen. Sie werden zur Zeit von Jakob vom Huc bearbeitet (? seget). Siegelankündigung von Hermman Vronebern. Wichard v. Ense gen. Schneidewind bestätigt als Lehnherr die Belehnung des Hermann Rungen mit seinem Siegel. Gerichtszeugen sind Dietrich von Ole und Johann Sprenger.
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Der Werler Richter Hermann Vronebern bestätigt Eberhard (Everd) Scholer, Sohn des † Goswin, den Verkauf zweier Werler Morgen (sint ses rugge1) am Ovaeckerynckweg, die westlich an diesen Weg grenzt und im Süden an die Wedinghausener Länder, an Hermann Rungen. Sie werden zur Zeit von Jakob vom Huc bearbeitet (? seget). Siegelankündigung von Hermman Vronebern. Wichard v. Ense gen. Schneidewind bestätigt als Lehnherr die Belehnung des Hermann Rungen mit seinem Siegel. Gerichtszeugen sind Dietrich von Ole und Johann Sprenger.
Sa - Urkunden des Erbsälzerarchivs, Sa 039
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1461 Mai 8 {feria sexta proxima post festum beati Johannis ante portam latimam}
Enthält: 1461 Mai 08 (feria sexta proxima post festum beati Johanis ante portam latinan) Inhalt: Ich Hermannus Vronebern, in der tyt richter to Werle mys genedigen leven heren van Colne, enkenne oppenbar in dussen breve, dat vor my int hegede gerichte gekomen is Everd Scholer, zeligen Goswins soen, und entkante vor sich un synen erven, dat hey umme ene summen geldes, dey emme al to willen wol betalt is, enes rechten, steden, vasten er- vekops vorcofft Herman Rungen un synen erven off helder des breves, myt eren willen, twe Werle morgen landes, sey hebben myn off mer myt erer to behoringe gelegen an dem Ovaeckerynckwege, unde scheytet op den wech myt dem westeren ende, unde liget int suden by lande der van Wedinckhusen, un sint ses rugge, un seget nu tor tyt Jacob Vemhuc, und dey vorg. Everd is des vorg. landes vor sich unde synen erven utgegan unde hefft dar op rechte vortychnusse gedan un hevet et op gelaten myt hande un munde, unde vort geantwerd in hande der vorg. kopere, un settet sey dar mede in ener rechte hebbende, brukende, erflike were, unde lovet vor sich un synen erven, een des selven landes altyt to warende un en des rechte warschop to donde vry, ledich unde los, utgeseget dar id lengutt is unde get to lene van Wichard Snydewinde, un da en boven lavet hey, en al ansprake aff to legende, wan, war un wu vake en des noit is un sey dar esschet sunder wedersage. Ock entkants dey vorg. Everd, dat hey Wichard Snydewinde, syme lenheren, dey manschop van des vorg. landes wegen hevet op geseget unde den gebeden, den vorg. Herman Rungen in syne stede dar mede to beleenen, al argelist unde dragene utgeseget. Unde des to tuge so hebbe ich richter vorg. myn segel van gerichtes wegen an dussen kopbreff gehangen ume bede willen des vorg. Everdes. Dar over un an weren standenoten des ge- richtes myt namen als Diderich van Ole un Johan Sprenger, unde vort so enkenne ich Wichard van Ense ge- nant Snydewint, dat ich den vorg. Herman Rungen myt dussen vorg. twen morgen landes hebbe belent unde belene in manstat, unde wel en darby byhalden also en here synen manne schuldich is to donde na lenrechte. Un dar op is dusse vorg. kop myt mynen willen gescheyn un hebbe des to tuge der warheit myn segel mede an dussen kopbreff gehangen. Datum anno domini M° CCCC° sexagesimo primo, feria sexta proxima post festum beati Johanis ante portam latinan. Vorblatt (Papier): Inhaltsvermerk, Signatur Rückseite: Signatur Ausf., Pergament, mnd., mit Plica, zwei teilweise beschädigte Siegel am Pressel anhängend 1Die Bedeutung von rugge in diesem Zusammenhang ist mir nicht klar, denn die Größe der verkauften Fläche war mit zwei Morgen angegeben worden. Auch Schütte bietet nur die Übersetzung „Rücken“ an für eine Quelle, wo aber nur von einem rugge die Rede ist.
Darin: Transkription von Armin Scholz-Behlau – Stand 24. Februar 2021
Darin: Transkription von Armin Scholz-Behlau – Stand 24. Februar 2021
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
09.01.2026, 11:18 AM CET