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Rechtsstreitigkeiten einiger Eigesessenen zu Nenkersdorf
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.12. N
1543, 1568-1577, 1597
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Rechtsstreit zwischen Sibel Schmit zu Nenkersdorf und Gertrud Hampe (1543); Zeugenverhör wegen der Supplik der Treine zu Nenkersdorf betreffend Hansen Blassen und dessen Verheiratung im Ausland (1568); Streit der Witwe Barbara Ohme zu Nenkersdorf einerseits und Hermann und Thomas Schmidt zu Oberwalpersdorf andererseits wegen eines Feldes (1571); Rechtsstreit zwischen Peter Henschen und Steines Metzger zu Herborn einerseits und dem Schäfer Johann und Hirten Eckardt zu Nenkersdorf andererseits wegen etlicher beschlagnahmter Schafe (1577); Supplik des Velten Hans zu Nenkersdorf wegen eines strittigen Gehölz und Haugstücks (17.11.1597). Korrespondenten u.a.: Heinrich von Holdinghausen zu Holdinghausen, Jacob Schwartz, Witwe Barbara Ohme (Nenkersdorf), Hans Ohme (Grissenbach), Hermann Schmidt (Oberwalpersdorf), Rentmeister Johann Geyse (Siegen), Witwe Leuckel (Walpersdorf), Schultheiß Johann Braunfels (Netphen), Amtsschultheiß Franck Moor (Herborn), Peter Henschen (Herborn), Hans Velten (Nenkersdorf).
40 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.