Heinrich, Erzbischof von Köln, bestätigt ob seiner besonderen Gunst gegen Äbtissin und Konvent von Drolshag(e)n denselben alle Rechte, Freiheiten, Privilegien und Immunitäten, die sie von Mechthildis, weiland Gräfin zu Seyn, und ihrem verstorbenen Gatten erhielten, und nimmt das Kloster in seinen Schutz. Er verzichtet auf Spann- und andere Dienste und sieht vom Kollationsrecht an den Präbenden ab. Siegelankündigung. II. feria ante festum b. Thome apostoli
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Heinrich, Erzbischof von Köln, bestätigt ob seiner besonderen Gunst gegen Äbtissin und Konvent von Drolshag(e)n denselben alle Rechte, Freiheiten, Privilegien und Immunitäten, die sie von Mechthildis, weiland Gräfin zu Seyn, und ihrem verstorbenen Gatten erhielten, und nimmt das Kloster in seinen Schutz. Er verzichtet auf Spann- und andere Dienste und sieht vom Kollationsrecht an den Präbenden ab. Siegelankündigung. II. feria ante festum b. Thome apostoli
A 105u, 11
A 105u Kloster Drolshagen - Urkunden
Kloster Drolshagen - Urkunden >> 2. 1301 bis 1400
1307 Dezember 18
Vermerke: Abschr. 16. Jh., lateinisch. - Fast gleichlautend mit der erzbischöflichen Bestätigung vom 30. Juli 1281 (vgl. oben Nr. 9).
Regesten der Erzbischöfe von Köln IV Nr. 281
Regesten der Erzbischöfe von Köln IV Nr. 281
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Drolshagen (Tektonik)
- Kloster Drolshagen / Urkunden (Bestand)
- 2. 1301 bis 1400 (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International