Verzicht Graf Wickers von Ziegenhain gegenüber Cappel auf alle Ansprüche betr. Güter zu Wichte
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Urk. 18, 4
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1219-1225
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1200-1239
[1219 - 1225]
Ausf. Perg., teilweise durch Modedr unleserlich. - Sg. fehlt, Einschnitt vorh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ---
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Wicker (Wicherus) von Ziegenhain (Zyg[en]hagen) bekundet, daß er zu seinem und seiner Miterben Seelenheil allen gegenüber Cappel wegen Gütern zu Wichte (Wycgthe) erhobenen Ansprüchen entsagt. Bedingung ist, daß die Brüder in dem zwischen ihnen und ihm gemeinsamen Wald das Begonnene nicht weiter fortzuführen versuchen sollten (ita videlicet quod iam dicti fratres in silvam nobis cum eis communem exorsa [peragere] non attemptent).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super bonis in Wichte
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volmar von Lupnitz (Lupenze)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bertold von Leimbach (Legenbahc)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard von Cappel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard von Elbersdorf (Elfri[ge]storhp)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 185r, daraus die obigen Angaben ergänzt
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: Landau, Georg: Beschreibung des Hessengaues (1857; Beschreibung der dt. Gaue 2) S.165
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.307 f.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Wicker (Wicherus) von Ziegenhain (Zyg[en]hagen) bekundet, daß er zu seinem und seiner Miterben Seelenheil allen gegenüber Cappel wegen Gütern zu Wichte (Wycgthe) erhobenen Ansprüchen entsagt. Bedingung ist, daß die Brüder in dem zwischen ihnen und ihm gemeinsamen Wald das Begonnene nicht weiter fortzuführen versuchen sollten (ita videlicet quod iam dicti fratres in silvam nobis cum eis communem exorsa [peragere] non attemptent).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super bonis in Wichte
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volmar von Lupnitz (Lupenze)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bertold von Leimbach (Legenbahc)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard von Cappel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard von Elbersdorf (Elfri[ge]storhp)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 185r, daraus die obigen Angaben ergänzt
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: Landau, Georg: Beschreibung des Hessengaues (1857; Beschreibung der dt. Gaue 2) S.165
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.307 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ