Briefwechsel mit Karl Barth
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6HA 001 Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff, 6HA 001 (Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff), 909
6HA 001 Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff
Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff >> Lebenserinnerungen
1931-1934
Enthält: Brief Stoltenhoffs an Barth, 20.05.1931, mit Kritik an Barths Vortrag "Die Not der evangelischen Kirche" in Berlin; Antwort Barths, Bonn, 23.05.1931, mit erneuter Darlegung seiner Ansicht "Die Kirche hat das Evangelium ... im Gebet und nicht im Besitz ..."; Brief Barths an Stoltenhoff, Bonn, 21.10.1931, mit der Bitte um eine Stellungnahme zu Fragen der Ausgestaltung der Bonner Schloßkirche bei Universitätsgottesdiensten - Barth lehnt Kruzifix und Kerzen ab -; Stellungnahme Stoltenhoffs, 26.10.1931, Barth solle in jedem Falle predigen, er trüge keine Verantwortung bei der Ausgestaltung der Kirche, da dies Sache des Presbyteriums der Gemeinde Bonn als Eigentümer sei und nicht Sache der Universität; in der Angelegenheit des Pfarrers Loew (jetz Trarbach), bei dessen Studienabschluß sich eine Affäre ereignet hatte, solle im Interesse aller Beteiligten Stillschweigen gewahrt bleiben; Dankschreiben Barths für Stoltenhoffs Stellungnahme mit der Frage, ob er sie dem Bonner Presbyterium vorlegen dürfe, Bonn, 29.10.1931; Zustimmung Stoltenhoffs, 30.10.1931; Brief Barths vom 08.01.1933 (handschriftlicher Vermerk Stoltenhoffs: "muß 1934 heißen") betr. Anteilnahme an Stoltenhoffs bevorsthender Zurruhesetzung; Antwort Stoltenhoffs, 11.01.1934 mit Darstellung der Vorgänge, die zu seiner Zurruhesetzung geführt haben
Stoltenhoff, Ernst Dr. Generalsuperintendent der Rheinprovinz
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ