Streitigkeiten über die Schafweide in Essingen
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 9/3 Bü 1336
B 52, F. 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 9/3 Archiv der Freiherren von Woellwarth zu Essingen: Akten und Amtsbücher
Archiv der Freiherren von Woellwarth zu Essingen: Akten und Amtsbücher >> 10. JAGD-, FORST- UND WEIDESACHEN >> 10.4 Weiderechte
1574-1841
Enthält v.a.: 1) Ansprüche des Michel Daur zu Heidenheim auf die herrschaftliche Schafweide auf dem Bibersohl, 1574; - 2) Disput über die Schafweide auf dem Rauental und Vogelsang, 1747; - 3) Beschwerde über den Schafbeständer Philipp Gößele wegen Pferchens in Bartholomä, obwohl er die Weide in Lauterburg innehat, 1778; - 4) Untersuchung von Weidexzessen und Bestrafung von schuldigen Untertanen, 1795; - 5) Koppel-Weidestreit zwischen der Gemeinde Essingen und den Bauern auf dem Dauerwang und Mantelhof, 1804; - 6) Streit zwischen den Woellwarth'schen und Degenfeld'schen Schafbeständern einerseits und den Neubronn'schen andererseits wegen der Dungnutzung während der Schafschur in der Essinger Zehntscheuer, 1808; - 7) Streit wegen der Sommerschafweide zu Forst, 1810-1811; - 8) Klage des Abel Baßler und Melchior Gößele, Besitzer des Falkenbergs, gegen die herrschaftlichen Schafbeständer wegen der Weideberechtigung auf dem Falkenberg, 1807-1814, 1840; - 9) Rechtsstreit zwischen der Gutsherrschaft und der Gemeinde Essingen wegen des Weiderechts in den Birken und auf dem Teich, 1810-1841; - 10) Schafweideansprüche der Kommunvorsteher in Essingen und Beschwerden wegen angeblicher Überzahl der herrschaftlichen Schafe, 1811; - 11) Rechtsstreit zwischen den Woellwarth'schen, Degenfeld'schen und Neubronn'schen Gutsherrschaften einerseits und dem Schultheiß, Gemeinderat und Bürgerausschuß zu Essingen andererseits wegen der Besitzrechte an der Schafweide auf dem Stirzel, Sieberwang und der Wiere, 1822-1823
Darin: Bestandbrief über die Verleihung der Laubacher Langenhalden Schafwiesen und dazugehörigen Gebäuden durch Ludwig Carl v. W.-Laubach (107), 1808
Darin: Bestandbrief über die Verleihung der Laubacher Langenhalden Schafwiesen und dazugehörigen Gebäuden durch Ludwig Carl v. W.-Laubach (107), 1808
1 Bü
Archivale
Baßler, Abel
Daur, Michael
Gößele, Melchior
Gößele; Philipp Gottfried
Woellwarth-Laubach; Ludwig Carl von (#107)
Bartholomä AA; Schafweide
Bibersohl : Steinheim am Albuch HDH; Schafweide
Dauerwang : Essingen AA; Schafweide
Essingen AA; Schafweide
Falkenberg, abgeg. bei Essingen AA; Schafweide
Forst : Essingen AA; Schafweide
Heidenheim an der Brenz HDH
Lauterburg : Essingen AA; Schafweide
Mantelhof : Aalen AA; Schafweide
Neubronn : Abtsgmünd AA; Rittergut
Rauental : Aalen AA; Schafweide
Vogelsang : Aalen AA; Schafweide
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:30 MEZ
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