Johann Graf zu Wertheim verkauft Bischof Albrecht zu Bamberg (Babenberg) für 275 fl. rh. Frankfurter Währung Gülten und Zinse zu Birkenfeld und Greußenheim (Grußen), womit der Bischof den Altar Kaiser Heinrichs und Kunigundens in der Pfarrkirche zu Wertheim dotiert. Ausgenommen sind Fastnachts- und Sommerhuhn, Dienst und Atzung, die sich der Graf vorbehält. (Aufzählung der Gefälle s. in der Stiftungsurkunde Bischof Albrechts von 2. Mai 1418 StAWt-G Rep. 13 Lade XV Nr. 44) Den Gütern ist der gräfliche Schutz gewährleistet.
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Johann Graf zu Wertheim verkauft Bischof Albrecht zu Bamberg (Babenberg) für 275 fl. rh. Frankfurter Währung Gülten und Zinse zu Birkenfeld und Greußenheim (Grußen), womit der Bischof den Altar Kaiser Heinrichs und Kunigundens in der Pfarrkirche zu Wertheim dotiert. Ausgenommen sind Fastnachts- und Sommerhuhn, Dienst und Atzung, die sich der Graf vorbehält. (Aufzählung der Gefälle s. in der Stiftungsurkunde Bischof Albrechts von 2. Mai 1418 StAWt-G Rep. 13 Lade XV Nr. 44) Den Gütern ist der gräfliche Schutz gewährleistet.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 13 Lade XV Nr. 45
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 13 Kapellen und Altäre in Wertheim (Lade XV-XVI)
Kapellen und Altäre in Wertheim (Lade XV-XVI) >> 1. 1342-1440
1418 März 29 (am Dinstage in den Osterheiligentagen anno domini M CCCC decimo octavo)
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, sehr gut erhalten
Besonderheiten: Beiliegend Kopie 17. Jahrhunderts, Papier
Druck: Regest: Wilhelm Engel, Urkundenregesten Nr. 130
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, sehr gut erhalten
Besonderheiten: Beiliegend Kopie 17. Jahrhunderts, Papier
Druck: Regest: Wilhelm Engel, Urkundenregesten Nr. 130
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland