Viennesius de Albergatis, päpstlicher Protonotar und Vizekämmerer, und Bischof Marco [Barbo] von Vicenza, päpstlicher Kommissar, quittieren Abt Michael und den Konvent von St. Emmeram über die aufgrund der von Papst Paul II. bewilligten Exemtion vom Bischof von Regensburg für dieses Jahr an Johann de Condolmario, päpstlicher Depositar, durch Michael Wild, Propst und Kanoniker der Alten Kapelle in Regensburg geleistete halbe Unze Gold im Gegenwert von vier Kammergulden und acht Bolendinos. Sie bezeugen ferner durch Inserierung der in libro quitantiarum censuum vorgefundenen Quittung, dass der Abt diese Zahlung auch für das vorausgegangene Jahr durch Leonhard Reck, Kleriker der Diözese Salzburg, am 21. August 1466 geleistet hat. S: päpstliches Kammeramt
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Viennesius de Albergatis, päpstlicher Protonotar und Vizekämmerer, und Bischof Marco [Barbo] von Vicenza, päpstlicher Kommissar, quittieren Abt Michael und den Konvent von St. Emmeram über die aufgrund der von Papst Paul II. bewilligten Exemtion vom Bischof von Regensburg für dieses Jahr an Johann de Condolmario, päpstlicher Depositar, durch Michael Wild, Propst und Kanoniker der Alten Kapelle in Regensburg geleistete halbe Unze Gold im Gegenwert von vier Kammergulden und acht Bolendinos. Sie bezeugen ferner durch Inserierung der in libro quitantiarum censuum vorgefundenen Quittung, dass der Abt diese Zahlung auch für das vorausgegangene Jahr durch Leonhard Reck, Kleriker der Diözese Salzburg, am 21. August 1466 geleistet hat. S: päpstliches Kammeramt
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 1884
F. 171
Registratursignatur/AZ: Kasten 1, Schublade Nr. 8, Nr. 29
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> III. 1401-1500
1467 April 29
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: ein an Pressel anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Rom
Originaldatierung: Datum Rome in camera apostolica anno a nativitate domini millesimo quadringentesimo sexagesimo septimo indictione quintadecima die vicesimanona mensis aprilis pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini nostri domini Pauli divina providentia pape
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1467
Monat: 4
Tag: 29
Äußere Beschreibung: 20x34 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Rom
Originaldatierung: Datum Rome in camera apostolica anno a nativitate domini millesimo quadringentesimo sexagesimo septimo indictione quintadecima die vicesimanona mensis aprilis pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini nostri domini Pauli divina providentia pape
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1467
Monat: 4
Tag: 29
Äußere Beschreibung: 20x34 cm
Albergatis: Viennesius de, päpstlicher Protonotar und Vizekämmerer
Barbo: Marco, Bischof von Vicenza
Teyer: Michael, Abt von St. Emmeram
Paul II., Papst
Condolmario: Johann de, päpstlicher Depositar
Wild: Michael, Propst der Alten Kapelle in Regensburg
Reck: Leonhard, Kleriker der Diözese Salzburg
Vicenza (Pr. Vicenza, I), Bistum: Bischof Marco Barbo
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Michael Teyer
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift)
Regensburg (krfr.St.), Bistum/Hochstift: Bischöfe
Rom (I), Heiliger Stuhl: Kurie \ Kammer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:31 MESZ
CC0 1.0 Universell