Akten betr. die Häuser Berliner Straße Nr. 27, Nr. 29, Nr. 31 - 30, Nr. 32, Nr. 34 aus dem Besitz von Frau Wendt-Kolbe und Herrn Dünhölter/Barkey, nach Jahreszahlen geordnet
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NL Langenkämper, 17
NL Langenkämper Nachlass Ursela Langenkämper
Nachlass Ursela Langenkämper >> 1. Straßen >> 1.1 Berliner Straße
Enthält: enthält: Kaufkontrakt 1. Juny 1801 zwischen Ewert Heinrich Strenger und seinem Schwiegersohn Christoph Henrich Barkey betr. Haus Berliner Str. 182/318 (heute 29); Akte vom 05.04.1802, Vertrag zwischen denselben betr. die Abtretung von Ländereien als Brautschatz; 16.02.1802 Vereinbarung zwischen E. H. Strenger (vor dessen 3. Ehe) und seinem Sohn aus 1. Ehe (J. L. Strenger); "Schichtung" der Witwe Catharine Dorothea Barkey geb. Timmerhans (Haus Berliner Str. 183/ 317/ 30) vom 31.05.1828; Hypothekenschein No. 4 - Dezember 1831 für Witwe Catharine Florentine Strenger, Berliner Str. 183g/ 321/ 32; Kontract vom 02.02.1835 betr. Grenzstreit zwischen Christian Ludwig Strenger und Gastwirt Moritz Fricke; verschiedene Akten vom Oktober 1839, Mai 1840, 1834, 1849 betr. Bäckermeister Ludwig Strecke in Sundern; Kaufvertrag vom Oktober 1839 betr. die Häuser Berliner Str. 180 (6), heute Nr. 27 und 182 (heute Nr. 29) zwischen Joseph Müller und Schmiedemeister Fischer; Hypothekenschein Nr. 33 vom Oktober 1840 betr. diesen Kauf; Akte vom 21.03.1846 betr. Berliner Str. 183/ 317/ 30; Erbpachtvertrag vom 20.08.1846 zwischen Colon Anton Viemeier, Lintel, und Jac. Fritz Barkey; Akte 1847 betr. Fuhrmann Franz Heinrich Fiße, Berliner Str. 167, später Königstr., heute Haus Nr. 4; 2 Akten vom 27.06.1849, betr. Witwe von Jacob Friedrich Barkey geb. Fricke, bestätigen ein Darlehen von Schmiedemeister Heinrich Ludwig Angenete (Schwager); Akte vom 26.07.1849 betr. "Minorennen Gronemeyer"; Akte vom 12.02.1852 (Berliner Str. 183/ 317/ 30): für die Witwe Jacob Friedrich Barkey wird Pachtschuld und Übergabe verhandelt, Witwe Barkey löst Rente bei Colon Niemeyer ab (siehe oben); Kaufvertrag 1861: Bäcker Ludwig Strenger kauft einen Acker im Lobbenfeld von Westerfellhaus; J. Christoph Strenger verkauft dem Bäcker Friedrich Wilhelm Barkey den Zwischenraum zwischen den Häusern Berliner Str. 319 (heuteNr. 31) und 318 (heute Nr. 38), Vertrag vom 06.012.1864; Testament des Studenten Georg Ludwig Wellmann vom 14.12.1881, betrifft wohl Haus 183/ 317/ 30; 23.05.1881 Übertragungsvertrag: Übertragung des gesamten Vermögens von Bäcker Ludwig Strenger sen. an seinen Sohn Heinrich Ludwig Strenger (Haus Berliner Str. 183g, heute Nr. 32); Testament von Bäcker Ludwig Strenger sen. vom 23.05.1881 (Abschrift vom 06.10.1891, Haus 183g, heute Nr. 32); Notizheft des Ludwig Strenger 1859-1881: Quittungen, hauptsächlich über bezahlte Pacht; Notizbuch mit Aufzeichnungen über Familie Kolbe (ab 1835 von Christian Friedrich Kolbe, ab 1883 von Friedrich Wilhelm Kolbe)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ