Protokolle und Vorlagen von Sekretariatssitzungen 6. Aug. - 27. Aug. 1965
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P 517 Weißenfels, IV/A-4/22/74 (Benutzungsort: Merseburg)
Registratursignatur: 23 648
P 517 Weißenfels (Benutzungsort: Merseburg) SED-Kreisleitung Weißenfels
SED-Kreisleitung Weißenfels >> 02. Schicht 1963 - 1967 >> 02.01. Aufgabenbereich Führungstätigkeit >> 02.01.04. Sekretariatssitzungen
1965
Enthält u.a.: 6. Aug. 1965: Einschätzung des Standes der politischen und organisatorischen Vorbereitung der Wahlen zu den örtlichen Volksvertretungen in Verbindung mit den Schwerpunkten der komplexen einheitlichen Leitung der Ernte, den Ergebnissen des Volkswirtschaftsplanes zum 1. Halbjahr 1965 und der Führung der Plandiskussion für das Jahr 1966 im Zusammenhang mit der breiten Volksaussprache und Masseninitiative der Bevölkerung zur Durchführung der Beschlüsse der 10. Tagung des Zentralkomitees.- Bericht des Vorsitzenden des Rates des Kreises.- Vorlage der Abteilung des Apparates.- Bestätigung der Konzeption zur politischen Führung der Plandiskussion.- 10. Aug. 1965: Auswertung der Beratung, die das Sekretariat der Bezirksleitung am 7. Aug. 1965 mit den 1. Kreissekretären in Halle durchführte.- 13. Aug. 1965: Bericht des Vorsitzenden des Kreislandwirtschaftsrates über den Stand der Erntearbeiten und welche Schlußfolgerungen sich aus der Beratung des Bezirksleitungsrates für den Kreis Weißenfels bei der verlustlosen Einbringung der Ernte und der Entwicklung der massenpolitischen Arbeit in der Landwirtschaft zur Vorbereitung der Wahlen ergeben.- Vorbereitung des Ernteeinsatzes am Wochenende.- Auseinandersetzung mit dem Genossen D*** über sein Verhalten.- Veränderungen der Abteilungsparteiorganisationen der Ketten- und Nagelwerke.- 19. Aug. 1965: Auswertung der Beratung des Sekretariats der Bezirksleitung vom 19. Aug. 1965 mit den 1. Sekretären der Kreisleitungen und Festlegung von Maßnahmen für den Kreis Weißenfels.- 20. Aug. 1965: Grundsatzfragen der Landwirtschaftspolitik der Partei und ihre Durchsetzung im Kreis Weißenfels.- Einschätzung der politischen Lage in Vorbereitung und Durchführung der Kommunalwahlen im Kreis und der Einbringung der Ernte.- 27. Aug. 1965: Stand der Vorbereitung der Wahlen unter besonderer Beachtung des Standes der verlustlosen Einbringung der Ernte.- Bericht der Genossen des Sekretariats des Kreisvorstandes des DTSB und der BSG-Leitung "Fortschritt" über die Entwicklung einer wissenschaftlichen Führungstätigkeit, die breite Einbeziehung aller Sportler in die Lösung der Aufgaben sowie die breite Förderung des Kinder- und Jugendsports, über die weitere perspektivische Entwicklung der Körperkultur und des Sports im Kreis Weißenfels bis zum Jahre 1970 und die weitere Erhöhung der politisch-ideologischen und moralischen Erziehungsarbeit unter den Sportlern.- Auswertung der Ergebnisse der Kreiskinder- und Jugendspartakiade.- Vorbereitung des Parteilehrjahres 1965/1966 entsprechend dem Beschluss des Politbüros vom 23. Febr. 1965 für eine neue Qualität der politisch-ideologischen Arbeit mit den Menschen.- Vorschläge zur Auszeichnung mit der Erinnerungsmedaille zum 20. Jahrestag der demokratischen Bodenreform.
SED-Kreisleitung Weißenfels, SED-Bezirksparteiarchiv Halle
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:27 MESZ
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