Der Mindener Bürgermeister Albert Vercken und die
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Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler, 135
Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler Urkunden der städtischen Hospitäler
Urkunden der städtischen Hospitäler
1479 Nov. 19 {"ame frighdaghe Elizabeth vidue"}
Regest: Der Mindener Bürgermeister Albert Vercken und die Mindener Ratsherren Risser von Leteln ("Risser van Letelen"), Hartmann von Leteln, Johann Reschene, Arnd Holloge, Johann von Münster, Heinrich Bulle, Johann Borries ("Johan Bor[ies]"), Johann Gevekoht, Sohn des Konrad ("Johan Gheuekote Conrade[ssone]"), Johann Gevekoht, Sohn des Cord ("Johan Gheuekote Cordes sone"), Ernst Garsse ("Ernst Gharse") und Mauritius Mauritii ("Mauritius Mauritii") bekunden, dass vor ihnen Reineke Duvelshovet [und seine Frau] den Verwahrern des Nikolaihospitals vor Minden [...], Johann von Münster und Heinrich Bulle ("[... ...] Johanne van Munst[er] vnde Hinrike Bullen nu ton [tijden vorwarers des hospitalis sunte Nicolaweses b]uten Mynden") eine jährlich zu Michaelis zu zahlende Rente von 16 Bremer Schillingen für 20 Bremer Mark aus ihrem Haus [mit Stätte und Zubehör] in der Marienvorstadt zwischen den Häusern des Hans Vrolike und des Johann [...] ("buten sunte Merien twuschen Hans Vroliken vnde Johan [... ... huseren]") verkauft haben. Reineke Duvelshovet ("Reyneken Duuelshouet") wird das Rückkaufsrecht zu Michaelis nach Vorankündigung zu Ostern eingeräumt. Siegelankündigung der Stadt Minden auf Bitten beider Parteien.
Urkunden
Siegelbeschreibung: 1: Stadt Minden, anh. (Perg.pressel ab), ab
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ
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