Klage des Zellers Berndt Walgert auf dem Erbe Neder-Walgert im Ksp. Havixbeck ./. Witwe Albert Wulffert, geb. Gertrud Bischopinck. Kläger verlangt Befreiung von einer Bürgschaft und Ersatz des Gezahlten.
Vollständigen Titel anzeigen
B-C Civ, 2159
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1606) 1617 - 1626
Darin: Anlage (Abschrift) 5.6. 1606 (am Tage Bonifacii). Vor dem Offizial verkaufen die Eheleute Albert Wulffert und Gertrud Bischopinck den Eheleuten Bernhard Droste zum Hülshoff und Richtmoet Travelmans ihr Erbe Nederwalgert. Zeugen: Siegelkammerdiener Walter Hane und Mattheus Francke.
Enthält: Erwähnt werden Kaspar Walgert, Sohn des Klägers; Vizelandrentmeister Herman Osthoff, Erbe des M. Johan Grotegese; Bernard zur Mühlen, Vikar an Servatii; Lüke(?) Neder-Walgert und Frau Christina, Eltern des Klägers; Büchsenmacher Niklas Klocke; Reinhard Hüsinck; die Kopisten Jakob Busch und Boldwin Kerckering; Theodor Otto, Schreiber auf Hülshoff; die Notare Godfrid zum Schloett, Georg Deitmers und Johan Cotting; M. Wilhelm Kock; Adolf Barbe, Schultheiß im Regiment Bock; Expeditor Bernard Frencking;M. Henrich zum Velde.
Enthält: Erwähnt werden Kaspar Walgert, Sohn des Klägers; Vizelandrentmeister Herman Osthoff, Erbe des M. Johan Grotegese; Bernard zur Mühlen, Vikar an Servatii; Lüke(?) Neder-Walgert und Frau Christina, Eltern des Klägers; Büchsenmacher Niklas Klocke; Reinhard Hüsinck; die Kopisten Jakob Busch und Boldwin Kerckering; Theodor Otto, Schreiber auf Hülshoff; die Notare Godfrid zum Schloett, Georg Deitmers und Johan Cotting; M. Wilhelm Kock; Adolf Barbe, Schultheiß im Regiment Bock; Expeditor Bernard Frencking;M. Henrich zum Velde.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:17 MEZ