Thomas von Seelbach bekennt, daß er geschworner Knecht des Junkers Reinhard, Grafen von Nassau, geworden ist und nichts mehr gegen ihn und seine Herrschaft (waz eme zo vorantworten stet) unternehmen wird, besonders gegen den Westerwald, der dem Junker Heinrich, Grafen von Nassau, dem Bruder Reinhards, und ihm selber gehört, daß dafür Graf Reinhard ihm Unterkunft und Schutz gewährt, auch Ersatz für etwa verloren gehende Pferde, daß dieses Verhältnis aber mit dem Tode des Grafen enden solle.
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Thomas von Seelbach bekennt, daß er geschworner Knecht des Junkers Reinhard, Grafen von Nassau, geworden ist und nichts mehr gegen ihn und seine Herrschaft (waz eme zo vorantworten stet) unternehmen wird, besonders gegen den Westerwald, der dem Junker Heinrich, Grafen von Nassau, dem Bruder Reinhards, und ihm selber gehört, daß dafür Graf Reinhard ihm Unterkunft und Schutz gewährt, auch Ersatz für etwa verloren gehende Pferde, daß dieses Verhältnis aber mit dem Tode des Grafen enden solle.
170 I, U 816
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1376-1399 >> 1392
1392 Dezember 4
Ausfertigung, Papier, Rest des aufgedrückten Siegels unter dem Text
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ