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Konsens Konrads [von Hanau], Abt von Fulda, zum Verkauf auf Wiederkauf von Einkünften in Schleid durch Sintram von Buttlar und seine Ehefrau Margarete an Eberhard von Buchenau und Versicherung des Verkäufers
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Konsens Konrads [von Hanau], Abt von Fulda, zum Verkauf auf Wiederkauf von Einkünften in Schleid durch Sintram von Buttlar und seine Ehefrau Margarete an Eberhard von Buchenau und Versicherung des Verkäufers
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 2 Familien B >> 2.51 von Buttlar
1376 Mai 08
Ausfertigung, Pergament, zwei anhängende Siegel, eins davon ab, das andere ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist nach Cristi gebuert dryczenhuendert iar in dem sechsz und sybeczigisten iare an donristage nach sent Walpurge tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad [von Hanau], Abt von Fulda, bestätigt den Verkauf auf Wiederkauf von acht Vierteln Weizen und acht Vierteln Hafer jährlicher Gülte von einem Hof in Schleid (Sleyta) [Gem. im Wartburgkrs.] durch Sintram von Buttlar (Buetler) und seine Ehefrau Margarete (Grete) an Eberhard von Buchenau (Buechenauewe), führt die Bedingungen für den Wiederkauf aus und erklärt, dass alle fuldischen Rechte an den Lehenstücken davon unberührt bleiben. Siegelankündigung. Sintram von Buttlar bestätigt ebenfalls den Verkauf und versichert, sich an alle vertraglichen Vereinbarungen zu halten. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt und Sintram von Buttlar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.