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Albrecht [IV. von Brandenburg], Erzbischof von Mainz und
Magdeburg, bekundet, dass er zur Erneuerung des Burgfriedens für Fulda,
Hünfeld, Geisa un...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1511-1520
1515 Oktober 17
Ausfertigung, Papier, auf der Rückseite aufgedrücktes Siegel (stark beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist uff Mitwochen nach sannt Gallen tag anno Domini millesimoquingentesimodecimoquinto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Albrecht [IV. von Brandenburg], Erzbischof von Mainz und Magdeburg, bekundet, dass er zur Erneuerung des Burgfriedens für Fulda, Hünfeld, Geisa und Rockenstuhl, den einst die verstorbenen Berthold [von Henneberg], Erzbischof von Mainz; Wilhelm der Mittlere, Landgraf von Hessen, und Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, ausgehandelt haben, seinen Marschall Frowin von Hutten bevollmächtigt, diesen Burgfrieden in seinem Namen zu beschwören. Frowin ist auch bevollmächtigt, den Bezirk des Burgfriedens festzusetzen, Gelübde, Eide und Huldigungen der Amtsträger und Bewohner der vier Orte entgegenzunehmen sowie den Erzbischof in allen Angelegenheiten, die den Burgfrieden betreffen, zu vertreten. Auch wenn die persönliche Anwesenheit des Erzbischofs erforderlich sein sollte, ist Frowin bevollmächtigt, ihn zu vertreten. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Papiersiegel)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Erzbischof Albrecht
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 437, f. 131r-131v und f. 132r-132v
Vgl. hierzu auch Nr. 818, 1120, 1206 und 1207.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.