Zwischen Laupheim und Hollywood: Das Leben des Carl Laemmle
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024082/402
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> September 2002
29. September 2002
Carl Laemmle machte eine legendäre Karriere - zwar nicht vom Tellerwäscher zum Millionär, aber vom Laufburschen zum Filmpionier. 1867 im schwäbischen Laupheim geboren, wanderte er gerade 17-jährig nach Amerika aus. Nach zahlreichen Aushilfsjobs kam Carl Laemmle eher zufällig erst mit 39 Jahren zum Film, gründete die bald renommierte Produktionsfirma Universal Pictures und produzierte über 900 Filme. Einer der bekanntesten war "Im Westen nichts Neues", für den er mit dem Oscar prämiert wurde.
Von den Nazis wurde der Antikriegsfilm allerdings verboten und Carl Laemmle die Einreise künftig nach Deutschland verboten. Wohl ein Grund für den Filmproduzenten, entrechtete Juden zu helfen. Mehr als 300 jüdische Flüchtlinge rettete er vor dem Nazi-Terror durch seine Bürgschaft zur Ausreise in die USA. Auch für seine Heimat setzte sich der wohl berühmteste Sohn Laupheims bis zu seinem Tod 1939 ein. Hier richtete er eine Armenstiftung ein und unterstützte zahlreiche Projekte mit großzügigen Spenden.
Von den Nazis wurde der Antikriegsfilm allerdings verboten und Carl Laemmle die Einreise künftig nach Deutschland verboten. Wohl ein Grund für den Filmproduzenten, entrechtete Juden zu helfen. Mehr als 300 jüdische Flüchtlinge rettete er vor dem Nazi-Terror durch seine Bürgschaft zur Ausreise in die USA. Auch für seine Heimat setzte sich der wohl berühmteste Sohn Laupheims bis zu seinem Tod 1939 ein. Hier richtete er eine Armenstiftung ein und unterstützte zahlreiche Projekte mit großzügigen Spenden.
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Kultur Café - Kultur in Baden-Württemberg
Laupheim BC; Pfarrei
Los Angeles [USA]; Hollywood
Berufswelt: Karriere
Film
Juden
Museum: Museum zur Geschichte von Christen und Juden im Schloss Großlaupheim
Nationalsozialismus; Judenverfolgung
Porträt [Journalismus]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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