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Verkauf ausländischer Bücher auf bayerischen Dulten bzw. Übersendung an bayerische Buchhändler
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GR Fasz. 257 Nr. 11
GR Fasz. 257 Nr. 13
GR Fasz. 257 Nr. 14
Kurbayern Bücherzensurkollegium
Kurbayern Bücherzensurkollegium >> 3. Spezialakten des Bücherzensurkollegiums >> 3.1. Fächerübergreifende Zensur >> 3.1.1. Buchhändler und -drucker
1770, 1772, 1793 - 1798
Enthält u. a.:
Verkauf des gegen die katholische Religion gerichteten Buches "Jüdische und chinesische Briefe" des Marquis d'Argens durch den Ulmer Buchhändler Bartholomaei auf der Münchner Dreikönigsdult; Verkauf unzensierter bzw. verbotener Bücher durch den Schwabacher Buchhändler Joh[ann] Mart[in] Fridrich Mitzler und den Augsburger Buchhändler Conrad Heinrich Stage; Bücherverkauf durch den Mannheimer Buchhändler Mathias Fontaine und Beschwerde desselben gegen das nach seiner Meinung zu umständliche Zensurverfahren; Büchersendungen des Wiener Buchhändlers Doll, des Nürnberger Buchhändlers Johann Adam Stein, der Andräischen Buchhandlung in Frankfurt und des Leipziger Buchhändlers Gräfe an Münchner Buchhändler; Ankündigung sittenwidriger Bücher im "Maschenbaurischen Zeitungsblatt" aus Augsburg; Bücherverkauf durch den Augsburger Buchhändler Georg Wilhelm Späth auf einer Münchner Dult
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.