Amtsgericht Emmerich Gerichte Rep. 0568 (Bestand)
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Gerichte Rep. 0568 225.37.03-02
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 3. Justiz- und Finanzbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 3.1. Gerichte >> 3.1.5. Amtsgerichte >> 3.1.5.1. A - M >> 3.1.5.1.17. Emmerich
1900-2009
Registerakten, Folianten, Todeserklärungen, Pflegschafts-, Vormundschafts-, Betreuungsakten
Bestandsbeschreibung: Identifikation des Bestandes
In diesem Findbuch sind Registerakten und -folianten der Amtsgerichte Rees und Emmerich erschlossen. Die Laufzeit der hier aus dem Bestand Gerichte Rep. 0568 verzeichneten Akten beträgt 1862 bis 2009.
Informationen zur Behörde
Bereits 1723 wurden die ersten Stadt- und Landgerichte im Emmerich und Rees eingerichtet. Einige Jahrzehnte später, nach Einführung des Code civil durch Napoleon, kam es zur Gründung von Friedensgerichten in Emmerich und Rees. Diese währten jedoch nur kurz, da nach Wiedereinführung des preußischen Rechts erneut Land- und Stadtgerichte in Emmerich und Rees eingeführt wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts waren diese beiden Standorte kurzzeitig aufgelöst. Die heutigen Amtsgerichte Emmerich und Rees wurden dann 1878/79 gegründet. Die Zuteilung zum Landgerichtsbezirk Kleve und Oberlandesgericht Düsseldorf erfolgte in den Jahren 1906 und 1912. Durch Auflösung des Amtsgerichtsbezirks Rees 1975 vergrößerte sich der Sprengel des Amtsgerichts Emmerich zuletzt. Zurzeit ist das Gericht zuständig für die Städte Emmerich und Rees.
Erst 2001 wurde der Name in ”Emmerich am Rhein“ geändert.
Das aktuelle Gerichtsgebäude wurde 1914 der Sitz des Amtsgerichts.
Informationen zum Bestand
Die Zuständigkeit von Amtsgerichten im erstreckt sich neben Teile der Zivilgerichtsbarkeit auch auf die sogenannte ”freiwillige Gerichtsbarkeit“. Die in diesem Findbuch verzeichneten Akten gehören zu eben diesem Bereich. Es wurden Handelsregisterakten A (e.K., OHG, KG, juristischen Personen des öffentlichen Rechts), Handelsregisterakten B (GmbH, AG, KGaA, VVaG), Genossenschaftsregisterakten aus dem Bereich der Registerführung verzeichnet, sowie Vereinsregisterakten und Folianten selbst.
Ähnliche Bestände
Weitere Registerakten bzw. Register sind in den Beständen Gerichte Rep. 0272 und 0208 (Emmerich) bzw. 0111 und 0209 (Rees) vorhanden.
Informationen zur Nutzung
Die Nutzung richtet sich nach dem Archivgesetz NRW.
Literatur
Bestandsbeschreibung: Identifikation des Bestandes
In diesem Findbuch sind Registerakten und -folianten der Amtsgerichte Rees und Emmerich erschlossen. Die Laufzeit der hier aus dem Bestand Gerichte Rep. 0568 verzeichneten Akten beträgt 1862 bis 2009.
Informationen zur Behörde
Bereits 1723 wurden die ersten Stadt- und Landgerichte im Emmerich und Rees eingerichtet. Einige Jahrzehnte später, nach Einführung des Code civil durch Napoleon, kam es zur Gründung von Friedensgerichten in Emmerich und Rees. Diese währten jedoch nur kurz, da nach Wiedereinführung des preußischen Rechts erneut Land- und Stadtgerichte in Emmerich und Rees eingeführt wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts waren diese beiden Standorte kurzzeitig aufgelöst. Die heutigen Amtsgerichte Emmerich und Rees wurden dann 1878/79 gegründet. Die Zuteilung zum Landgerichtsbezirk Kleve und Oberlandesgericht Düsseldorf erfolgte in den Jahren 1906 und 1912. Durch Auflösung des Amtsgerichtsbezirks Rees 1975 vergrößerte sich der Sprengel des Amtsgerichts Emmerich zuletzt. Zurzeit ist das Gericht zuständig für die Städte Emmerich und Rees.
Erst 2001 wurde der Name in ”Emmerich am Rhein“ geändert.
Das aktuelle Gerichtsgebäude wurde 1914 der Sitz des Amtsgerichts.
Informationen zum Bestand
Die Zuständigkeit von Amtsgerichten im erstreckt sich neben Teile der Zivilgerichtsbarkeit auch auf die sogenannte ”freiwillige Gerichtsbarkeit“. Die in diesem Findbuch verzeichneten Akten gehören zu eben diesem Bereich. Es wurden Handelsregisterakten A (e.K., OHG, KG, juristischen Personen des öffentlichen Rechts), Handelsregisterakten B (GmbH, AG, KGaA, VVaG), Genossenschaftsregisterakten aus dem Bereich der Registerführung verzeichnet, sowie Vereinsregisterakten und Folianten selbst.
Ähnliche Bestände
Weitere Registerakten bzw. Register sind in den Beständen Gerichte Rep. 0272 und 0208 (Emmerich) bzw. 0111 und 0209 (Rees) vorhanden.
Informationen zur Nutzung
Die Nutzung richtet sich nach dem Archivgesetz NRW.
Literatur
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
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