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Käthe-Kollwitz-Schule (Bestand)
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Bestandsgeschichte: Abgabe von 1996.
Die Schule ist hervorgegangen aus der Schule an der Stiftstraße und dem "Mädchenzweig" der 1884 gegründeten Schule an der Kastellstraße, bis 1963 Namensbezeichnung "Kastellstraßenschule"; 1990 aufgelöst; vgl. Best. SCH 10.
Geschichte des Bestandsbildners: 30.4.1884 Einweihung der Volksschule an der Kastellstraße, 1881–1884 erbaut (nach Plänen des städtischen Baumeisters Lemcke und unter Leitung des Bauführers Lipp), jeweils eine Hälfte des Gebäudes für Mädchen und für Jungen
1884/85 Schließung der Schule während der Typhusepidemie, Einrichtung als Notkrankenhaus, da diese in der Nähe der Städtischen Krankenanstalten lag
1892/93 Wechsel von Schülern der Schule auf dem Schulberg zur Schule an der Kastellstraße
1916-1918 Einrichtung eines Kriegslazaretts im Schulgebäude während des 1. Weltkrieges
Februar 1917 Schließung wegen Kältewelle und Kohlenmangel
15./16.6.1934 Feier zum 50jährigen Jubiläum der Schule
1942 Hilfskrankenhaus (Lazarett)
1945 Beschlagnahme durch Amerikaner und Besatzungsunterkunft
10.8.1945 Wiederaufnahme des Unterrichtes mit zwei Schulen in einem Gebäude
1945-1951 parallel Schule an der Kastellstraße (Mädchen und Jungen) und die Schule an der Stiftstraße (1932 hervorgegangen aus der Volksschule an der Lehrstraße), seit 1945 im Gebäude Kastellstraße (Mädchen und Jungen)
5.4.1951 (Geschlechtertrennung) Knabenschule in die Riederbergstraße („Volksschule an der Riederbergstraße“) verlegt und Mädchenschule wird „Volksschule an der Kastellstraße“
1957-1960 auslaufende Grundschulstufe
1958 Einrichtung als Reservekrankenhaus
1959 75-jähriges Jubiliäum der Volksschule
1962-1965 Renovierung der Schule, Ausbau zum Katastrophenkrankenhaus
1963 Vorübergehende Einrichtung einer Not-Kinderstation
6.9.1963 Namensgebung "Käthe-Kollwitz-Schule" (KKS) (durch MAG Beschl. 1143 v. 4.6.1963, STVV Beschl. 228 v. 27.6.1963, Verf. des Reg.Präs. v. 14.8.1963, Rundschr. d. Dez. für Schulen u. Volksbild. v. 6.9.1963) [davor: „Volksschule an der Kastellstraße“]; Feier am 27.11.1963
1964 80-Jahr-Feier
1966 Umwandlung in Hauptschule mit Oberstufenklassen
30.5.1984 100-Jahr-Feier
1988 Bezug des Gebäudes durch die neue Integrierte Gesamtschule "IGS Kastellstraße" (zwei Schulen in einem Gebäude), 5.9.1988 Eröffnung mit 6 Klassen; Konflikte zwischen IGS (5. und 6. Klasse) und Käthe-Kollwitz-Schule (9. und 10. Klasse) wegen Raumaufteilung
1990 Käthe-Kollwitz-Schule aufgelöst
(Quellen: WK v. 2.5.1994; WI/3 Nr. 4270; Held, Peter: Die Schule an der Kastellstraße in Wiesbaden. Wiesbaden 2024)
Schulleiter:
1884-1896 Hauptlehrer Philipp Türck
1896-1905 Rektor Herrman Schlosser
1905-1921 Rektor Johannes Würsdorfer
1921-1945 Rektor Georg Kalb
1945-1950 Rektor Pabst
1951-1952 Rektor Diederich
1952-1958 Rektor Otto Horn
1959-1966 Rektor Ernst Knies
5.9.1988 kommissarischer Schulleiter H. Krause
1.8.1989 Rektor Gerd-Ulrich Franz
Lehrerkollegium 1884:
Hauptlehrer: Philipp Türck
Lehrer: Ludwig Fischer, August Gasser, Eduard Gut, Karl Haus, Ernst Henrich, Jakob Jakobi, Gustav Jung, Karl Klärner, Heinrich Krämer, Johann Kranz, Albert Kunz, Karl Legner, Karl Müller, Philipp Rheinhardt, Karl Schauß, Heinrich Seibel, Wilhelm Schmidt
Industrielehrerinnen: Frau Stemmler, Fräulein Auguste Wilhelmi
Lehrerkollegium 1934:
Rektor: Georg Kalb
Lehrer: Konrektor Robert Baecker, Anton Beudt (Hilfslehrer), Ludwig Diels (Hilfslehrer), Wilhelm Forchner (Hilfslehrer), Gustav Grünewald , Gustav Kaiser, Waldemar Kaiser, Karl Schmitt, Theodor Seibert, Alois Weimar
Lehrerinnen: Konrektorin Angelika Schlüter, Petronella Berninger, Katharine Dill, Marie Fuchs (Hilfslehrerin), Hildegart Hief, Marg. Hohensee, Jutta von Lülsdorff, Charlotte Oppermann, Elisabeth Holm, Elfriede Kiehl
Findmittel: Repertorium von 1997, in: Sammelrepertorium SCH 2 - SCH 10
Datenbankerschließung in Faust/Arcinsys seit 2020
148 Bände 1884-1984 lfd.m
Bestand
Literatur: Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum der Volksschule an der Kastellstraße zu Wiesbaden 1884-1934. (SCH 4, 152)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.