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Kirchenwaldung der Pfarre Oberholzklau
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.14. Kirchspiel Oberholzklau
1793-1814
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Tausch eines dem Jacob Klein zu Oberholzklau gehörenden Hackenstücks zum Bühl zum Besten des dortigen Kirchenwaldes (1793-1794); Berechnung des aus dem Oberholzklauer Kirchenwald zum Bühl verkauften Holzes (1793); Gesuch des Ehrenpastors Schepp zu Oberholzklau um Verkauf eines Orts Pfarr-, Schul- und Kirchenhauberg in der Oberheeser Gemarkung (1796); Gesuche des Oberjägers Cramer zu Siegen und des Forstjägers Achenbach zu Meiswinkel um Bezahlung ihrer Aufsicht über die Holzklauer Pfarr- und Kirchenwaldung (1798, 1800); Gesuch des Philipp Dicke zu Lindenberg um Aufhebung eines ihm zustehenden verpachteten Kirchenlehns zu Oberholzklau (1802); Einreichung der Holzrechnung aus den Geistlichen Waldungen der Unterforstinspektion Siegen des Jahres 1813 (1814). Korrespondenten u.a.: Justizrat M. Dresler (Siegen), Cramer (Siegen), Pastor Schepp (Oberholzklau), Käufer (Netphen), Oberjäger Cramer (Siegen), von Passavant-Passenberg (Dillenburg), Kreisdirektor von Schenck (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.