Ausgangsmaterial für Informationen an die SED-Bezirksleitung 1967: Bd. 1
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BArch MfS BV KMSt AKG/477 Bd. 1
BArch MfS BV KMSt AKG BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe
BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe >> Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG), MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt, Teil: Referat 1 >> Referat 1: Grundsatzfragen / Parteiinformationen - Ausgangsmaterial >> Ausgangsmaterial für Informationen an die SED-Bezirksleitung 1967
1967
Enthält u.a.:
Informationen zur Beurlaubung eines Professors der Bergakademie Freiberg wegen antisowjetischer "Hetze". - Überwachung kirchlicher Aktivitäten, u. a. des "Gottesdienst einmal anders", des Kirchen-Kindertages und der Reformationsfeierlichkeiten. - Situationsbericht zum Volkspolizeikreisamt (VPKA) Karl-Marx-Stadt. - Bericht über eine Journalisten-Informationsreise des westdeutschen Ministeriums für gesamtdeutsche Fragen. - Lageeinschätzung zu verschiedenen Industriezweigen. - Aufdeckung von Planrückständen im VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg. - Analyse Rückkehrer und Zuzüge. - Informationen zur geplanten Gründung der Freien Patriotischen Partei Deutschlands. - Ermittlungen zu einem Raubmord in Gornau. - Bericht über Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt Karl-Marx-Stadt und im Strafvollzug. - Maßnahmen zur Vorbereitung der Anwendung der elektronischen Datenverarbeitung in vier Karl-Marx-Städter Großbetrieben. - Informationen zum Erntegeschehen. - Erkenntnisse zur Planerfüllung der Industrie im Juli sowie zur Erfüllung der staatlichen Aufgaben gegenüber der UdSSR. - Analyse der Aktivitäten Westdeutschlands gegen DDR-Reisekader. - Aktion "Donau" zum Einsatz ungarischer Facharbeiter in der Industrie. - Informationen zu Ermittlungsverfahren. - Unterlagen zum Parteiverfahren gegen den Direktor für Absatz und Beschaffung im VEB Spinnereimaschinenbau Karl-Marx-Stadt. - Ermittlungen zu einer versuchten "Republikflucht" im Kreis Oelsnitz. - Zusammenarbeit zwischen der DVP und der BV. - Lageeinschätzung zur Jugend in Oederan. - Bericht über die Verlegung von Privatgeschäften im Zuge der Fertigstellung des Stadtzentrums von Karl-Marx-Stadt. - Reaktionen auf die Einführung der 5-Tage-Woche und auf den Sechstagekrieg zwischen Israel und den arabischen Staaten. - Ermittlungen zum Versand von "Hetzschriften" durch den Arbeitskreis Christlich-Demokratischer Polizeiangehöriger im Landesverband Berlin der CDU. - Überwachung einer Faschingsveranstaltung der Technischen Hochschule (TH) Karl-Marx-Stadt. - Bericht über die Verteilung von Weihnachtsgeschenken an Mitarbeiter der Deutschen Reichsbahn durch den Personalrat vom Bahnhof Hof.
Informationen zur Beurlaubung eines Professors der Bergakademie Freiberg wegen antisowjetischer "Hetze". - Überwachung kirchlicher Aktivitäten, u. a. des "Gottesdienst einmal anders", des Kirchen-Kindertages und der Reformationsfeierlichkeiten. - Situationsbericht zum Volkspolizeikreisamt (VPKA) Karl-Marx-Stadt. - Bericht über eine Journalisten-Informationsreise des westdeutschen Ministeriums für gesamtdeutsche Fragen. - Lageeinschätzung zu verschiedenen Industriezweigen. - Aufdeckung von Planrückständen im VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg. - Analyse Rückkehrer und Zuzüge. - Informationen zur geplanten Gründung der Freien Patriotischen Partei Deutschlands. - Ermittlungen zu einem Raubmord in Gornau. - Bericht über Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt Karl-Marx-Stadt und im Strafvollzug. - Maßnahmen zur Vorbereitung der Anwendung der elektronischen Datenverarbeitung in vier Karl-Marx-Städter Großbetrieben. - Informationen zum Erntegeschehen. - Erkenntnisse zur Planerfüllung der Industrie im Juli sowie zur Erfüllung der staatlichen Aufgaben gegenüber der UdSSR. - Analyse der Aktivitäten Westdeutschlands gegen DDR-Reisekader. - Aktion "Donau" zum Einsatz ungarischer Facharbeiter in der Industrie. - Informationen zu Ermittlungsverfahren. - Unterlagen zum Parteiverfahren gegen den Direktor für Absatz und Beschaffung im VEB Spinnereimaschinenbau Karl-Marx-Stadt. - Ermittlungen zu einer versuchten "Republikflucht" im Kreis Oelsnitz. - Zusammenarbeit zwischen der DVP und der BV. - Lageeinschätzung zur Jugend in Oederan. - Bericht über die Verlegung von Privatgeschäften im Zuge der Fertigstellung des Stadtzentrums von Karl-Marx-Stadt. - Reaktionen auf die Einführung der 5-Tage-Woche und auf den Sechstagekrieg zwischen Israel und den arabischen Staaten. - Ermittlungen zum Versand von "Hetzschriften" durch den Arbeitskreis Christlich-Demokratischer Polizeiangehöriger im Landesverband Berlin der CDU. - Überwachung einer Faschingsveranstaltung der Technischen Hochschule (TH) Karl-Marx-Stadt. - Bericht über die Verteilung von Weihnachtsgeschenken an Mitarbeiter der Deutschen Reichsbahn durch den Personalrat vom Bahnhof Hof.
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Staatssicherheit (Tektonik)
- Ministerium für Staatssicherheit (MfS) (Tektonik)
- Bezirksverwaltung (BV) Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] (Tektonik)
- Diensteinheiten innerhalb der BV Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] (Tektonik)
- BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe (Bestand)
- Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG), MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt, Teil: Referat 1 (Gliederung)
- Referat 1: Grundsatzfragen / Parteiinformationen - Ausgangsmaterial (Gliederung)
- Ausgangsmaterial für Informationen an die SED-Bezirksleitung 1967 (Serie)