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Suppliken der Verdener Landstände um Erstattung der zur
Belagerung der Stadt Bremen gelieferten Materialien und
Proviantierungen
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Enthält: Gesuch der Verdener Stände vom 28. November 1666 um Erstattung, mit Nebenmemorial (mit Anlage: Verzeichnis der Beschwerungen des Amts Verden und der gelieferten Materialen); Gesuch der Verdener Stände vom 2. Dezember 1666 um Erstattung des gelieferten Proviants (mit Anlagen: Ausschreiben des Oberkriegskommissars Johann Friedrich Joel Örnstedt an das Amt Verden vom 12. Oktober 1666, Quittung des Verdener Proviantverwalters Dietrich Beste vom 27. November 1666); weiteres Gesuch vom 8. Februar 1667 um Erstattung, mit Regierungsverfügung vom 12. Februar 1667 wegen Vertagung der Angelegenheit
Verzeichnung
Joel Örnstedt, Johann Friedrich, Oberkriegskommissar Beste, Dietrich, Proviantverwalter, Verden
Landstände, Verdener Belagerung, Bremen, Stadt Materialien, Lieferung, Amt Verden, Belagerung, stadtbremische Proviant, Lieferung, Amt Verden, Belagerung, stadtbremische
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.