Hüls auf dem Kirchhof. Vergleich zwischen den Erben der Catharina van Hüls, Frau zu Hüls und Walbeck, vertreten durch Degenhardt Haes, Amtmann zu Lyn, und Wylhem Chuairdt van Wickrodt einerseits und den Kirchmeistern zu Hüls, vertreten durch Johann Touger und Johann Hungerperchs, Schultheiß und Gerichtsschreiber zu Hüls, andererseits betreffend die Ablösung der Rechte aus der Vergebung des Hofes Moershoven mit 450 Talern. Catharina van Hüls und ihr Gemahl Gothard Haes hatten ihren Lehnshof Moershoven durch ein gemeinschaftliches spezielles Testament den Kirchmeistern zu Hüls zu Gunsten der Armen vermacht. Da der Kurfürst von Köln als Lehnsherr das Vermächtnis nicht bestätigt, vergleichen sich die Erben mit dern Kirchmeistern mit Zustimmung der Gemeinde Hüls auf Zahlung von 450 Talern und verschrieben insgesamt ihre Erbgüter als Sicherheit. Pgt.Urk. 1 Bg. Fol.
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Hüls auf dem Kirchhof. Vergleich zwischen den Erben der Catharina van Hüls, Frau zu Hüls und Walbeck, vertreten durch Degenhardt Haes, Amtmann zu Lyn, und Wylhem Chuairdt van Wickrodt einerseits und den Kirchmeistern zu Hüls, vertreten durch Johann Touger und Johann Hungerperchs, Schultheiß und Gerichtsschreiber zu Hüls, andererseits betreffend die Ablösung der Rechte aus der Vergebung des Hofes Moershoven mit 450 Talern. Catharina van Hüls und ihr Gemahl Gothard Haes hatten ihren Lehnshof Moershoven durch ein gemeinschaftliches spezielles Testament den Kirchmeistern zu Hüls zu Gunsten der Armen vermacht. Da der Kurfürst von Köln als Lehnsherr das Vermächtnis nicht bestätigt, vergleichen sich die Erben mit dern Kirchmeistern mit Zustimmung der Gemeinde Hüls auf Zahlung von 450 Talern und verschrieben insgesamt ihre Erbgüter als Sicherheit. Pgt.Urk. 1 Bg. Fol.
3,27
A III 1 Sammlung Dr. Walther Bremen
Sammlung Dr. Walther Bremen >> Familie von Hüls zu Hüls
22.02.1566
Akten
Großformat im Urkundenschrank, die dazugehörigen Umschlagsmappen enthalten Regesten, Transkriptionen oder Korrespondenzen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ