Maria Anna, Herzoginwitwe in Obern und Nidern Bayrn [Bayern] und der Oberpfalz, Pfalzgräfin bei Rhein, Kurfürstin und Landgräfin zu Leuchtenberg [Leuchtenberg/Vohenstrauß] geb. Prinzessin von Ungarn und Böhmen, Erzherzogin zu Österreich, Herzogin zu Burgund und Gräfin zu Tirol, als Vormund für ihren Sohn Maximilian Philipp, belehnt nach dem Tod von + Franciscus Albrecht und + Christian Gobel von Hofgiebing [Hofgiebing/Wasserburg am Inn], Rentmeister und Landrichter zum Haag [Haag/Wasserburg am Inn], nun Franz Albrecht Gobel von Hofgiebing, kurfürstlicher Regierungsrat zu Amberg [Amberg/OPf.], dann als Bevollmächtigten für seinen Bruder Johann Georg und seine Schwestern Anna Margaretha, Frau von Jörg Carl Schrenck von Nozing [Notzing/Wasserburg am Inn], und Maria Clara, Frau von Hieronymus Im Hof [Imhoff], mit dem Schloss Stain [Stein/Nabburg], der Hofmark, mit allen Grundstücken, Bräuhaus, Schänkstatt, Mühle, Fischwassern und der niederen Jagd im oberpfälzischen Pflegamt Nabburg zu durchgehendem Erblehen. G. zu Pfreumbt [Pfreimd/Nabburg] den 4. Novembris im sechzehenhundertachtundfünfzigisten jahre.
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Maria Anna, Herzoginwitwe in Obern und Nidern Bayrn [Bayern] und der Oberpfalz, Pfalzgräfin bei Rhein, Kurfürstin und Landgräfin zu Leuchtenberg [Leuchtenberg/Vohenstrauß] geb. Prinzessin von Ungarn und Böhmen, Erzherzogin zu Österreich, Herzogin zu Burgund und Gräfin zu Tirol, als Vormund für ihren Sohn Maximilian Philipp, belehnt nach dem Tod von + Franciscus Albrecht und + Christian Gobel von Hofgiebing [Hofgiebing/Wasserburg am Inn], Rentmeister und Landrichter zum Haag [Haag/Wasserburg am Inn], nun Franz Albrecht Gobel von Hofgiebing, kurfürstlicher Regierungsrat zu Amberg [Amberg/OPf.], dann als Bevollmächtigten für seinen Bruder Johann Georg und seine Schwestern Anna Margaretha, Frau von Jörg Carl Schrenck von Nozing [Notzing/Wasserburg am Inn], und Maria Clara, Frau von Hieronymus Im Hof [Imhoff], mit dem Schloss Stain [Stein/Nabburg], der Hofmark, mit allen Grundstücken, Bräuhaus, Schänkstatt, Mühle, Fischwassern und der niederen Jagd im oberpfälzischen Pflegamt Nabburg zu durchgehendem Erblehen. G. zu Pfreumbt [Pfreimd/Nabburg] den 4. Novembris im sechzehenhundertachtundfünfzigisten jahre.
Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz (G 70) 564
ex GNM vK U 50 - Z.R. 328
Registratursignatur/AZ: U
Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz (G 70) Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz
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1658 XI 4 Pfreimd
Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz (G 70)
Urkunden
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:33 MESZ
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