Kurfürst Wilhelm I. von Hessen bekundet, dass er Karl Philipp Ferdinand Hermann Riedesel Freiherr von Eisenbach mit einem Viertel des Zehnten zu C...
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1328 Mo
B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1741 - 1835
Kassel 1820 Juni 19
Pergament, mit Unterschrift des Vizekanzlers Hassenpflug und angehängtem Siegel in Holzkapsel
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Wilhelm I. von Hessen bekundet, dass er Karl Philipp Ferdinand Hermann Riedesel Freiherr von Eisenbach mit einem Viertel des Zehnten zu Cörla und einem Vorwerk dort, dem halben Zehnten zu Ostheim, dem Dorf Steinrode, dem Dorf Sossenheim, dem Zehnten zu Heidelbach, dem Dorf Röhrenfurt samt Zubehör, zwei Zehnten zu den zwei Engelbrechtighausen, Holzmannsfeld mit Gericht, Emgelrode samt Kirchlehen, einem Hof zu Wendelsdorf, sieben Hufen Land zu Sterckelshausen, einem Viertel des Dorfs Oersroda, das sie von den von Dalwigk gekauft hatten, belehnt hat
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers mit dem Sekretsiegel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers mit dem Sekretsiegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ