Die Erben des verstorbenen Drehers und Ulmer Bürgers Johann Walter, nämlich der Ratsherr Georg Winckler als Vertreter seiner Ehefrau Katharina geborene Rüger, der Vorgesetzte der Ulmer Weberzunft Johann Brehm als Vertreter seiner Ehefrau Anna Maria geborene Rüger, der Süßbäcker Ambrosius Beck als Vertreter seiner Ehefrau Ursula geborene Lang sowie der Schuhmacher Lazarus Reuz für sich und als erbetener Beistand der drei Ehefrauen, verkaufen dem Dreher und Ulmer Bürger Gabriel Büchel, ihrem Miterben, Haus, Hofstatt und Höflein in Ulm an der Hafengasse [Lit. C 252 = vormals Nördlicher Münsterplatz 17] zwischen dem Buchbinder Rudolf Löco und dem Pfründehaus der Bessererstiftung. Das Anwesen ist als Pfand für mehrere Darlehen eingetragen. Der Käufer hat die Rückzahlung der Darlehen in Höhe von 250 Gulden übernommen und soll dazu noch weitere 300 Gulden entrichten, die ihm von dem ihm zustehenden Erbteil abgezogen werden. Der Kaufpreis für das Anwesen beläuft sich also auf insgesamt 550 Gulden Ulmer Stadtwährung.