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Wegzug, Oberamt Backnang
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Enthält: Vermögensausfolge des in Pittsburg (Nordamerika) ansässigen Ludwig Eberhard Tafel, geb. 13.04.1812; Auswanderung des Johann Christian Schüzle und seiner Familie von Murrhardt, Johann Leonhardt Röhrle und seiner Familie von Harbach, Jonathan Röhrle und seiner Familie von Hasenhof, Matheus Geist und seiner Familie von Murrhardt, Maria Rosina Weida und ihrer 3 unehelichen Kinder von Siegelsberg, Ludwig Heimerdinger und seiner Familie von Spiegelberg, Eva Elisabetha Schieber von Hausen und der Witwe Eva Maria Tiefenbacher und ihrer 3 Kinder von Schleisweiler; Wiederaufnahme der aus Polen zurückgekehrten Auswanderer Jonathan Röhrle und Familie in Murrhardt, Witwe Rosina Röhrle in Harbach (Ehemann Johann Leonhardt Röhrle 1818 in Polen gestorben) und des Albrecht Wörner und seiner Frau von Hasenhof; Auswanderungsgesuch der Witwe des Webers Friedrich Eberhard von Allmersbach für ihre minderjährigen Söhne Georg Friedrich und Jakob, Gottlieb Lorenz Glasbrenner von Bruch, Christina Barbara Euerle von Großaspach für ihren unehelichen Sohn Christian Adam Euerle, Erhard Brosi in Großaspach für seine 16 bzw. 14 Jahre alten Söhne Johann Jakob und Johannes, Johann Jakob Müller von Spiegelberg und Christian Öhmer von Sulzbach, Gesuch des Krämers Johann Friedrich Salzmann von Großaspach um Ausstellung eines Heimatscheins für seinen in Rußland befindlichen Sohn gleichen Namnes, Gesuch des Johann Georg Suffel von Steinbach um Nachlass von Abzugskosten für die Auswanderung seiner Tochter Elisabetha und ihres Mannes Johann Konrad Näher von Jux, die nach Rußland auswanderten
Darin: Verzeichnis von Personen, die auwandern wollen und sich beim Oberamt Backnang gemeldet haben, gefertigt 26.03.1817
Vorprov.: Sektion der inneren Administration, 1817
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.