Vor Ort: Die tägliche Portion Aggression
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 R160134/203
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 >> Filmdokument
6. Oktober 2016
Bürger, Polizisten, Taxifahrer, und Politiker in Tübingen und Stuttgart sagen unserer Vor-Ort-Reporterin: immer häufiger würden sie im Alltag angemacht, beleidigt oder sogar angegriffen.
Im Stuttgarter Berufsverkehr fallen oft alle Schranken der Höflichkeit, hört unsere Reporterin Alexandra Gondorf. Hupen, anbrüllen, auffahren. In dieser aggressiven Stimmung die Nerven zu behalten, sei nicht immer leicht, erzählt Taxifahrer Mustafa Sandalya. Auch die Fahrgäste hätten oft keine Manieren: Links, rechts, schneller - und das im Befehlston. Ein "Bitte" oder "Danke" bekommt der Taxifahrer ganz selten, von Jüngeren kaum noch.
In Tübingen zeigt Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) unserer Reporterin, welche E-Mails regelmäßig in seinem Posteingang landen. Häufig wird er persönlich bedroht. Sogar auf der Straße wurde Palmer schon von einem Bürger angegriffen.
Die Stuttgarter Bundespolizei berichtet von Menschen, die ihre Einsätze stören, obwohl sie gar nicht beteiligt sind. Der Respekt werde immer weniger, hört unsere Reporterin. Das gehe durch alle Schichten.
Im Stuttgarter Berufsverkehr fallen oft alle Schranken der Höflichkeit, hört unsere Reporterin Alexandra Gondorf. Hupen, anbrüllen, auffahren. In dieser aggressiven Stimmung die Nerven zu behalten, sei nicht immer leicht, erzählt Taxifahrer Mustafa Sandalya. Auch die Fahrgäste hätten oft keine Manieren: Links, rechts, schneller - und das im Befehlston. Ein "Bitte" oder "Danke" bekommt der Taxifahrer ganz selten, von Jüngeren kaum noch.
In Tübingen zeigt Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) unserer Reporterin, welche E-Mails regelmäßig in seinem Posteingang landen. Häufig wird er persönlich bedroht. Sogar auf der Straße wurde Palmer schon von einem Bürger angegriffen.
Die Stuttgarter Bundespolizei berichtet von Menschen, die ihre Einsätze stören, obwohl sie gar nicht beteiligt sind. Der Respekt werde immer weniger, hört unsere Reporterin. Das gehe durch alle Schichten.
0'05
Audio-Visuelle Medien
Hamm, Katharina; Polizistin
Sandalya, Mustafa; Taxifahrer
Schwarz, Jens; Polizist
Seifert, Sascha; Polizist
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Filmdokumente von Südwest 3 und SWR 3 Fernsehen (Tektonik)
- Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 (Bestand)
- Filmdokument (Gliederung)