Kläger: Dr. Johann Bunsow, Prokurator am mecklenburgischen Hofgericht in Rostock und Jürgen von Bibow zu Berendshagen für den inhaftierten Eggert von Bibow, Beklagter: Herzog Franz II. von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Bernhard Kühorn, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Streitgegenstand: Verhaftung des Eggert von Bibow ohne rechtliches Gehör
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LASH, Abt. 390 Nr. 35
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1593-1601
Enthält: RKG 1593-1601; Konstitution von 1584 (Kommissionsprotokoll, Beilage C Nr. 2); Bestallungsurkunde für Eggert von Bibow und sein Amtseid 1597 (Kommissionsprotokoll Beilagen A-B); Suppliken an den Herzog mit Beschwerden über Eggert von Bibow 1591-1592 (Kommissionsprotokoll); Protokoll der von Herzog Franz II. 1591 eingsetzten Kommission, bestehend aus Herzog August von Sachsen-Lauenburg, Otto von Wackerbarth, Domprobst zu Schwerin, Hans von Dalldorf zu Wotersen, Lorenz von Schack zu Hasenthal, Veit von Hitzacker, Großvogt von Lauenburg, Dr. Johann Wilhelm Neunebel (Neunobel), Kanzler, Franz Brackelmann, Rat des Herzogs, als Richtern über die vom Fiskal zusammengetragenen Vorwürfe gegen Eggert von Bibow ; Notariatsinstrumente von 1593 (Q 10); Schreiben des Herzogs Ulrich von Mecklenburg an den Herzog von Sachsen-Lauenburg 1594 (Kommissionsprotokoll 04.01.1594)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 34
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ