Ulrich Geyder, Bürger zu Rust, der dem Balthasar Böcklin 15 £ Straßburger Pfg geliehen hat, verspricht, diese mit jährlich 15 ß Pfg auf den Andreastag und erstmals 1615 verzinsen zu wollen und setzt als Unterpfand 1 Bletz Matten in der Bläuwel Matten, streckt mit dem oberen Ort auf des Junkers Wasser, mit dem unteren Ort auf des Dorfs Allmend, einerseits neben Schultheiß Hans Mezger, andererseits neben Sebastian Geyder gelegen, zinst jährlich auf Martini 5 ß, sonst eigen und unbelastet, und ½ Acker im obern Veldt in der Stohrende, streckt mit dem obern Ort gegen der Sonnen Aufgang, mit dem unteren gegen Untergang, einerseits neben Lorenz Schwarz, andererseits neben Brosi Schwarz gelegen, zinst dem Dorf Rust jährlich 5 Pfg, sonst eigen, alles von einem ehrsamen Gericht als ausreichendes Unterpfand anerkannt.
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Ulrich Geyder, Bürger zu Rust, der dem Balthasar Böcklin 15 £ Straßburger Pfg geliehen hat, verspricht, diese mit jährlich 15 ß Pfg auf den Andreastag und erstmals 1615 verzinsen zu wollen und setzt als Unterpfand 1 Bletz Matten in der Bläuwel Matten, streckt mit dem oberen Ort auf des Junkers Wasser, mit dem unteren Ort auf des Dorfs Allmend, einerseits neben Schultheiß Hans Mezger, andererseits neben Sebastian Geyder gelegen, zinst jährlich auf Martini 5 ß, sonst eigen und unbelastet, und ½ Acker im obern Veldt in der Stohrende, streckt mit dem obern Ort gegen der Sonnen Aufgang, mit dem unteren gegen Untergang, einerseits neben Lorenz Schwarz, andererseits neben Brosi Schwarz gelegen, zinst dem Dorf Rust jährlich 5 Pfg, sonst eigen, alles von einem ehrsamen Gericht als ausreichendes Unterpfand anerkannt.
Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Nr. 475
Reg.: Schwarz Nr. 493
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden
Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden >> Urkunden
1614 November 30 (1614, November 30 (=St. Andreas Tag))
3 Bl.
Urkunden
Siegler: Gemeinde Rust (Johann Mezger, Schultheiß, und die geschworenen Gerichtspersonen des Dorfes Rust)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Beiliegend zwei Papierzettel, enthaltend a) eine nähere Lagebeschreibung, b) eine pro Nota vom 29. Oktober 1761 zu Rust, enthaltend die Anweisung, dass, sollte sich bei Recuperierung der Blauelmatten herausstellen, dass diese mehr als ein Tauen enthält, d
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Beiliegend zwei Papierzettel, enthaltend a) eine nähere Lagebeschreibung, b) eine pro Nota vom 29. Oktober 1761 zu Rust, enthaltend die Anweisung, dass, sollte sich bei Recuperierung der Blauelmatten herausstellen, dass diese mehr als ein Tauen enthält, d
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:28 MEZ