Ämter: St. Goarshausen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
240
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Herzogtum Nassau >> Ämter >> Ämter
Enthält: Akten, Urkunden, Amtsbücher und Rechnungen (1667) 1802-1882
Bemerkenswerte Akten: u.a. Schieferbrüche bes. bei Kaub, Salmenfischerei, Rheinuferbau, Sachsenhäuser Bergwerk [Gem. Eschbach].
Bestandsgeschichte: Siehe Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Zugehörige Orte (nach alter Territorialzugehörigkeit):
Niedergrafschaft Katzenelnbogen (Hessen-Kassel): Auel, Bornig, Eschbach, Lautert; Lierscheid, Niederwallmenach, Nochern, Oberwallmenach, Patersberg, Reichenberg, Reitzenhain, Rettershain, St. Goarshausen, Weyer;
Nassau-Weilburg (bis 1778 zweiherrisch): Lipporn, Strüth mit Kloster Schönau, Welterod;
Kurpfalz: Dörscheid, Kaub, Weisel;
Kurtrier: Dahlheim, Ehrenthal, Niederkestert, Oberkestert, Prath, Wellmich;
Freiherr von Sickingen (reichsritterschaftlich, von Kurpfalz bestritten): Sauernthal.
Das Amt wurde durch Edikt vom 16.12.1816 (Verordnungsblatt S. 330) aus Gemeinden der Ämter Reichenberg, Rheinfels, Nastätten, Kaub und Braubach gebildet. 1849-1854 bestand in St. Goarshausen nur ein Justizamt, dessen Bezirk in der unteren Verwaltungsstufe zum Kreisamt Rüdesheim gehörte. Seit 1867 war das Amt dem Landratsamt des Rheingaukreises in Rüdesheim unterstellt.
Findmittel: Inventare und Vermögensteilungen bis 1835: Hilfsrepertorium, um 1845
Findmittel: Repertorium von Wolf-Heino Struck, 1953
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Wolf-Heino Struck, 1953
Bemerkenswerte Akten: u.a. Schieferbrüche bes. bei Kaub, Salmenfischerei, Rheinuferbau, Sachsenhäuser Bergwerk [Gem. Eschbach].
Bestandsgeschichte: Siehe Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Zugehörige Orte (nach alter Territorialzugehörigkeit):
Niedergrafschaft Katzenelnbogen (Hessen-Kassel): Auel, Bornig, Eschbach, Lautert; Lierscheid, Niederwallmenach, Nochern, Oberwallmenach, Patersberg, Reichenberg, Reitzenhain, Rettershain, St. Goarshausen, Weyer;
Nassau-Weilburg (bis 1778 zweiherrisch): Lipporn, Strüth mit Kloster Schönau, Welterod;
Kurpfalz: Dörscheid, Kaub, Weisel;
Kurtrier: Dahlheim, Ehrenthal, Niederkestert, Oberkestert, Prath, Wellmich;
Freiherr von Sickingen (reichsritterschaftlich, von Kurpfalz bestritten): Sauernthal.
Das Amt wurde durch Edikt vom 16.12.1816 (Verordnungsblatt S. 330) aus Gemeinden der Ämter Reichenberg, Rheinfels, Nastätten, Kaub und Braubach gebildet. 1849-1854 bestand in St. Goarshausen nur ein Justizamt, dessen Bezirk in der unteren Verwaltungsstufe zum Kreisamt Rüdesheim gehörte. Seit 1867 war das Amt dem Landratsamt des Rheingaukreises in Rüdesheim unterstellt.
Findmittel: Inventare und Vermögensteilungen bis 1835: Hilfsrepertorium, um 1845
Findmittel: Repertorium von Wolf-Heino Struck, 1953
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Wolf-Heino Struck, 1953
60 m
Bestand
Literatur: Meinhard Sponheimer: Landesgeschichte der Niedergrafschaft Katzenelnbogen und der angrenzenden Ämter auf dem Einrich. Marburg 1932 (Schriften des Instituts für Geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau, 11), S. 204 f.
Literatur: Christian Daniel Vogel: Beschreibung des Herzogthums Nassau. Niederwalluf 1843, S. 631.
Literatur: Anton Josef Weidenbach: Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866. Wiesbaden 1870, S. 333.
Literatur: Christian Daniel Vogel: Beschreibung des Herzogthums Nassau. Niederwalluf 1843, S. 631.
Literatur: Anton Josef Weidenbach: Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866. Wiesbaden 1870, S. 333.
Patersberg
Oberkestert
Braubach
Nastätten
Rettershain
Lierschied
Dahlheim
Ottesser Hof
Rüdesheim
Niederwallmenach
Weisel
Lautert
Eschbach
Oberwallmenach
Prath
St. Goarshausen
Reitzenhain
Ehrenthal
Molsberger Hof
Esrod, Hof
Heppenhof
Lipporn
Wellmich
Reichenberg
Dörscheid
Kaub
Sauerthal
Offenthal, Hof
Weyer b. St. Goarshausen
Rheinfels
Angscheid, Hof
Auel
Bornich
Nochern
Schönau i. Ts. (?)
Reichenberg
Fronborner Hof
Strüth
Niederkestert
Welterod
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ