Misc. Writings
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PAKN, HJ Hans Jonas, HJ 1-17
PAKN, HJ Hans Jonas
Hans Jonas >> Box 1
1921-1971
Enthält: vorwiegend Material in deutscher Sprache aus der Zeit vor Jonas' Emigration. Stück HJ 1-17-1 ist der Durchschlag eines "Untersuchung über analytische Urteile" betitelten Typoskriptes mit hs. Korrekturen und vier eingefügten hs. Blättern. Jonas versucht in diesem Text Klarheit zu gewinnen über eine Diskussion, die sich zwischen ihm und Julius Ebbinghaus in dessen Kant-Seminar (Nov. 1923) entwickelt hatte. Stück HJ 1-17-2 ist ein hs. Referat mit dem Titel "Über die Idealität der Zeit", datiert auf das Wintersemester 1921/22. Bei den Stücken HJ 1-17-3 und -4 handelt es sich um einen hs. Text, betitelt "Karl Barth. Eine Schweizer Stimme 1938-1945" und um masch. Exzerpte aus Vorträgen und Briefen Barths. Einem HJ 1-17-3 beigegebenen hs. Zettel zufolge stammen hs. Text und Auswahl aus dem Jahre 1945. Stück HJ 1-17-5 ist ein hs. Brief von Leo Strauss an Hans Jonas vom 30. Juni 1956. Stück HJ 1-17-6 ein entwurfhafter hs. Text mit dem Titel "Autologisch - Heterologisch", der auf 1950 datiert ist. Die Stücke HJ 1-17-7 bis -14 beziehen sich auf Jonas' Teilnahme am 6. Deutschen Soziologentag 1928 in Zürich. Stück -7 besteht aus zwei hs. Blätter. Deren hs. Reinschrift bildet zusammen mit einem masch. Blatt einen geschlossenen Text (Stück -8). Es handelt sich um Jonas' Entgegnung auf Karl Mannheim beim Soziologentag. Stück -9 ist die zugehörige Fahnenkorrektur des Textes. Die Stücke -10 und -11 sind hs. Notizen zum Begriff des Verstehens, das Stück -12 ein gedrucktes Blatt mit dem Titel "Thesen aus dem Referat von Werner Sombart". Bei Stück -13 handelt es sich um hs. Aufzeichnungen zu einem Vortrag von Leopold v. Wiese, Stück -14 ist ein masch. Rundschreiben von L. v. Wiese an die Diskussionsredner des Soziologentages. Die Stücke HJ 1-17-15 bis -17 sind hs. Exzerpte aus Origines' De principiis. HJ 1-17-19 ist ein hs. Exzerpt aus Martin Bubers Dialogisches Leben, Zürich 1947. Stück HJ 1-17-18 ist eine Kopie einer masch. Vorlesungsnachschrift. Es handelt sich um eine Vorlesung über Whitehead. Die Datierung der Einzelvorlesung ist 4.10.1970 bis 20.1.1971.
Barth, Karl, 1886 - 1968
Buber, Martin, 1878 - 1965
Mannheim, Karl, 1893 - 1947
Sombart, Werner, 1863 - 1941
Strauss, Leo.
Whitehead, Alfred North, 1861 - 1947
Wiese, Leopold von, 1876 - 1969
Deutscher Soziologentag ( 6. : 1928 : Zürich)
Barth, Karl, 1886 - 1968
Buber, Martin, 1878 - 1965
Mannheim, Karl, 1893 - 1947
Sombart, Werner, 1863 - 1941
Strauss, Leo.
Whitehead, Alfred North, 1861 - 1947
Wiese, Leopold von, 1876 - 1969
Deutscher Soziologentag ( 6. : 1928 : Zürich)
19 Stücke (191 Bl.)
Sachakte
HJ 1-17-19 lag ursprünglich lose zwischen HJ 17-2 und HJ 17-3.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:28 MESZ