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Der Dechant Hartmann und der ganze Konvent des Stifts zu Hersfeld willigen als Lehensherrn ein, dass die andächtige und geistliche Jungfrau Kathry...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1492 Januar 21
Ausfertigung, Pergament (17,2 x 28,4 cm) mit anhängendem Siegel (gut erhalten)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff sonabent nach Sebastiani und fabiani martirum
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Dechant Hartmann und der ganze Konvent des Stifts zu Hersfeld willigen als Lehensherrn ein, dass die andächtige und geistliche Jungfrau Kathryn Vollkopf (Vollekopphen), Konventualin des Klosters Blankenheim (Blangkinheym), dem bescheidenen Mann Reynhart Süßerampt und Barben, seiner ehelichen Hausfrau, das Feyßtegut (auch: Feystegud) zu Gerterode (Gertinrode) im Dorf und in der Feldmark mit allen Rechten, Freiheiten, Nutzen und Zugehörungen für 18 rheinische Gulden verkauft und mit Hand und Munde aufgegeben hat, nehmen es von ihr auf und leihen es den Käufern.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1506
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.