Rudolf Graf zu Sulz, Hofrichter in Rottweil, Herr zu Vaduz, als Hauptschuldner, Ulrich Graf zu Montfort, Herr zu Tettnang und Friedrich Graf zu Fürstenberg als Mitschuldner verkaufen Anna von Frewis, Witwe des Heinrich von Roggwil, Bürgerin zu Konstanz, für 800 fl rh in Gold Konstanzer Währung einen jährlichen Zins von 40 fl unter Verpfändung der Herrschaft Schellenberg und des Burgstalls zwischen Feldkirch, der Ill und dem Rhein und den Genossen Roggel ("Ruggell"), Bendern, Eschach (=Eschen) und Mauren. Rückvermerk des Notars Johann Heinrich Seßler, Konstanz 12. Mai 1614, betreffend Vereinbarung des Abts Georg [Wegelin] und des Konvents zu Weingarten als Käufer der Herrschaft Blumenegg einerseits, des Verkäufers Rudolf Graf zu Sulz andererseits, derzufolge das kaufende Kloster die obige Schuld übernimmt (derzeitiger Gläubiger: Johann Jakob Butzlin, Bürger zu Konstanz). Beigelegt: von Christian Frye, Notar und Verwandtem des konstanzischen Hofs in der Offizialatskanzlei, beglaubigte und besiegelte Abschrift (Papierlibell, 6 Bll., letztes Blatt mit Beglaubigungsvermerk des Notars mit Einschnitten); Altsignatur HSTAM Öst. Extr. 3784
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Rudolf Graf zu Sulz, Hofrichter in Rottweil, Herr zu Vaduz, als Hauptschuldner, Ulrich Graf zu Montfort, Herr zu Tettnang und Friedrich Graf zu Fürstenberg als Mitschuldner verkaufen Anna von Frewis, Witwe des Heinrich von Roggwil, Bürgerin zu Konstanz, für 800 fl rh in Gold Konstanzer Währung einen jährlichen Zins von 40 fl unter Verpfändung der Herrschaft Schellenberg und des Burgstalls zwischen Feldkirch, der Ill und dem Rhein und den Genossen Roggel ("Ruggell"), Bendern, Eschach (=Eschen) und Mauren. Rückvermerk des Notars Johann Heinrich Seßler, Konstanz 12. Mai 1614, betreffend Vereinbarung des Abts Georg [Wegelin] und des Konvents zu Weingarten als Käufer der Herrschaft Blumenegg einerseits, des Verkäufers Rudolf Graf zu Sulz andererseits, derzufolge das kaufende Kloster die obige Schuld übernimmt (derzeitiger Gläubiger: Johann Jakob Butzlin, Bürger zu Konstanz). Beigelegt: von Christian Frye, Notar und Verwandtem des konstanzischen Hofs in der Offizialatskanzlei, beglaubigte und besiegelte Abschrift (Papierlibell, 6 Bll., letztes Blatt mit Beglaubigungsvermerk des Notars mit Einschnitten); Altsignatur HSTAM Öst. Extr. 3784
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M U 61
HSTAM Weingarten Nr. 067
HSTAM Öst. Extr. 3783
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1520 Januar 7 (sambstag nach der dryer heiligen kunig tag)
51,4 x 68,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Rudolf Graf zu Sulz, Hofrichter in Rottweil, Herr zu Vaduz
Empfänger: Anna von Frewis, Witwe des Heinrich von Roggweil
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., abg.
Empfänger: Anna von Frewis, Witwe des Heinrich von Roggweil
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., abg.
Butzlin, Johann Jakob
Frewis, Anna von
Frye, Christian, Notar
Roggwil, Anna von
Roggwil, Heinrich von
Seßler, Johann Heinrich, Notar
Tettnang, Ulrich Herr zu
Vaduz, Rudolf Graf von Sulz, Herr zu
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Bendern [FL]; Genossame
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Herrschaft
Eschach = Eschen [FL]
Eschen [FL]; Genossame
Feldkirch, Vorarlberg [A]
Ill (Fluß), Vorarlberg [A]
Konstanz KN
Konstanz KN; Bistum, Offizialatskanzlei
Konstanz KN; Einwohner
Konstanz KN; Notare
Konstanz KN; Währung
Mauren [FL]; Genossame
Roggel = Ruggel [FL]
Rottweil RW; Hofgericht, Hofrichter
Ruggell [FL]; Genossame
Schellenberg [FL]; Burgstall
Schellenberg [FL]; Herrschaft
Vaduz [FL]; Herren
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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