Interview mit Martin Roth
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/011 A170078/107
TK73
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/011 KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V.
KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V. >> Röhm, Eberhard >> KZ-Gedenkstätteninitiative
3. September 2002
Interview mit Martin Roth, ehemaliger Arbeiter der Rüstungsfirma Messerschmitt im Engelbergtunnel, aus Gerlingen über:
Arbeit im Schafstall und dann in Gerlingen. Unterbringung in einer privaten Wohnung. Zuerst Arbeit bei Messerschmitt in Augsburg. Wissen der Bevölkerung über das KZ Leonberg. Wachmannschaften. Verpflegung/Kantine für die Zivilarbeiter. Verschiedene von Gruppen, die im Tunnel arbeiteten. Bau der Tragflächen im Tunnel. Frage der Sabotage. Erkrankung der Messerschmitt-Leute. Bau der Wasserleitung. Montage in den zwei Tunnelröhren. Räumung/Evakuierung des Lagers. Unterbringung der Zivilarbeiter. Rolle eines katholischen Pfarrers. Kontakt mit französischen KZ-Häftlingen.
Interviewer: Eberhard Röhm, Wolfgang Schiele. Das Interview fand in der Wohnung von Frau Höschele, einer Cousine, statt.
Hintergrund:
Im alten Engelbergtunnel in Leonberg mussten ca. dreitausend KZ-Häftlinge im Außenlager Leonberg des KZ Natzweiler-Struthof vom Frühjahr 1944 bis Kriegsende für die Rüstungsfirma Messerschmitt Tragflügel für das Düsenflugzeug Me 262 herstellen.
Arbeit im Schafstall und dann in Gerlingen. Unterbringung in einer privaten Wohnung. Zuerst Arbeit bei Messerschmitt in Augsburg. Wissen der Bevölkerung über das KZ Leonberg. Wachmannschaften. Verpflegung/Kantine für die Zivilarbeiter. Verschiedene von Gruppen, die im Tunnel arbeiteten. Bau der Tragflächen im Tunnel. Frage der Sabotage. Erkrankung der Messerschmitt-Leute. Bau der Wasserleitung. Montage in den zwei Tunnelröhren. Räumung/Evakuierung des Lagers. Unterbringung der Zivilarbeiter. Rolle eines katholischen Pfarrers. Kontakt mit französischen KZ-Häftlingen.
Interviewer: Eberhard Röhm, Wolfgang Schiele. Das Interview fand in der Wohnung von Frau Höschele, einer Cousine, statt.
Hintergrund:
Im alten Engelbergtunnel in Leonberg mussten ca. dreitausend KZ-Häftlinge im Außenlager Leonberg des KZ Natzweiler-Struthof vom Frühjahr 1944 bis Kriegsende für die Rüstungsfirma Messerschmitt Tragflügel für das Düsenflugzeug Me 262 herstellen.
1'19
Kompaktkassette (Höhe x Breite)
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V.
Kompaktkassette gehört Eberhard Röhm, Leonberg
Roth, Martin; ehemaliger Arbeiter der Rüstungsfirma Messerschmitt im Engelbergtunnel
Schiele, Wolfgang; ehemaliger Niederlassungsleiter der Deutschen Telekom, 1930-
Leonberg BB; Konzentrationslager
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
Hierarchie
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- Röhm, Eberhard (Gliederung)
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