Der Offizial der Würzburger Kurie beurkundet: Vor ihm hat Apel Truchsess dem Heinrich Hofmann ("Houeman") 0,5 Joch Weinberg [in Würzburg] als unbelastetes Eigentum übergeben und sich zum Schutz vor Entzug und der Leistung von Währschaft verpflichtet. Diesen Weinberg hat Heinrich Hofmann dann dem Komtur und den Brüdern der Deutschordenskommende in Würzburg als Ersatz für andere Güter, wie dies in dem zwischen ihm und der Kommende geschlossenen Vertrag festgelegt worden war, übertragen. Auch er hat sich zum Schutz vor Entzug und zur Leistung von Währschaft verpflichtet. Danach hat er den Weinberg von der Kommende zu Erbrecht zurückerhalten. Dafür soll er ihr jedes Jahr am 11. November ("in festo sancti Martini episcopi") 7 Schilling Heller als Zins entrichten. Datum 1345 feria sexta post diem sancti Mathie apostoli. Aussteller: Offizial. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
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Der Offizial der Würzburger Kurie beurkundet: Vor ihm hat Apel Truchsess dem Heinrich Hofmann ("Houeman") 0,5 Joch Weinberg [in Würzburg] als unbelastetes Eigentum übergeben und sich zum Schutz vor Entzug und der Leistung von Währschaft verpflichtet. Diesen Weinberg hat Heinrich Hofmann dann dem Komtur und den Brüdern der Deutschordenskommende in Würzburg als Ersatz für andere Güter, wie dies in dem zwischen ihm und der Kommende geschlossenen Vertrag festgelegt worden war, übertragen. Auch er hat sich zum Schutz vor Entzug und zur Leistung von Währschaft verpflichtet. Danach hat er den Weinberg von der Kommende zu Erbrecht zurückerhalten. Dafür soll er ihr jedes Jahr am 11. November ("in festo sancti Martini episcopi") 7 Schilling Heller als Zins entrichten. Datum 1345 feria sexta post diem sancti Mathie apostoli. Aussteller: Offizial. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1345 Februar 25
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 110 / 48; Würzburger Urkunden 3407
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1345 Februar 25
Registratursignatur/AZ: 57 Ziffer (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: W U A (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: D (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 054
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1345 Februar 25
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Offizial; ursprünglich an Pergamentstreifen abhängend, verloren
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 89
Vermerke: Inhaltsangaben (14. u. 16. Jh.)
Typ: 1345 Februar 25
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 89
Vermerke: Inhaltsangaben (14. u. 16. Jh.)
Typ: 1345 Februar 25
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg.
Truchsess, Apel
Hofmann, Heinrich
Büttner, Konrad, Würzburg
Homburg, Konrad von, Würzburg
Würzburg, Offizial
Würzburg, Weinberg
Würzburg, Flurnamen
Würzburg, Anlieger
Würzburg, Deutschordenskommende, Komtur
Würzburg, Deutschordenskommende, Brüder
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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