Klage des Johan Scho in Ibbenbüren ./. Tönies Böhmer und Anna zur Böken (Böckman) auf der Withoverstegge als Erben der Witwe Peter Wilcken, geb. Else Schmehes (Schmidt). Der Kläger hatte eine Darlehensforderung an Else Schmehes (Schmees), die ihm ihren Anteil am elterlichen Vermögen, das Lübbeke Schmehes (Schmees) übernahm, abtrat. Er verlangt jetzt von den Erben der Else Schmehes das Darlehen zurück und Erstattung der Kosten des Prozesses.
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Klage des Johan Scho in Ibbenbüren ./. Tönies Böhmer und Anna zur Böken (Böckman) auf der Withoverstegge als Erben der Witwe Peter Wilcken, geb. Else Schmehes (Schmidt). Der Kläger hatte eine Darlehensforderung an Else Schmehes (Schmees), die ihm ihren Anteil am elterlichen Vermögen, das Lübbeke Schmehes (Schmees) übernahm, abtrat. Er verlangt jetzt von den Erben der Else Schmehes das Darlehen zurück und Erstattung der Kosten des Prozesses.
B-C Civ, 1010
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1574, 1600, 1601) 1624 - 1626
Darin: Anlage 3 (Abschrift): 27.1. 1574. Akten des Prozesses des Johan Scho gegen Lübbeke Smit vor dem Gogericht des Landes Lingen, 1601. Darin folgende Urkunde in Abschrift: 27.1. 1574. Vor Christoffer Engelberdt, Gograf und Richter des Königs von Spanien in Stadt und Grafschaft Lingen verkaufen Bernt Smit, seine Frau Katharina und ihre Kinder Anna, Else, Wobbe, Johan und Trine dem Evert Spiker ihre Hausbesitzung in der Bauerschaft Berentelg, Ksp. Mettingen. Die Pacht ist an den Rentmeister Friedrich von Limborch in Lingen zu bezahlen. Bisittere des Gerichts sind Lücke Menger, Gerd Cloppenborg und Henrich Wulcker, Umbstender sind Herman Gravekamp, Land- und Hausschreiber Hinrich Hofmeier und Johan Cloppenborch.
Enthält: Erwähnt werden Eheleute Johan Stattlohn und Klara zur Böken; Johan Lageman; Herman Schlüter, Pförtner am Ägiditor; Johan Kemper; Johan Gise Lamers; ferner Henrich Hoffmeier, Notar und Gerichtsschreiber des Amts Lingen; Henrich Beventrup, Pastor i. Mettingen; Johan de Borghreef, Hauptmann und Verwalter des Drostenamts in Lingen; Jürgen Kramer in Bremen; Michel Fincke in Gummersbach. Anlage 1 (Abschrift): 17.12. 1600, Ibbenbüren. Vor dem Notar Bernard Rottman bekennen Kerstien Jockmar, Bispings Karendriver in Münster, und seine Frau Else Schmehes, sowie deren Schwester Anna Schmehes, Töchter des + Berndt Schmehes und seiner Frau Trine in Mettingen, von Johan Scho in Ibbenbüren ein Darlehen von 24 Thalern erhalten zu haben. Sie treten ihm ab ihren kindlichen Anteil am Vermögen ihrer Eltern, das Lütteke Schmehes und dessen Frau Greite in Mettingen besitzen. Zeugen: Herman Brinck und Everwin Verlage oder Copperschleger. Anlage 2 (Original): 29.3. 1601, Münster. Vor dem Stadtrichter Dr. Goddert Leisting bevollmächtigen Christian Jockmar, seine Frau Else Schmidts und deren Schwester Anna Schmidts den Johan Sho, ihren Kindsteil einzuklagen, nachdem ihre Eltern ihr Vermögen dem Evert Schmedes und ‚folgens‘ dessen Sohn Lübbeke übertragen haben. Zeugen: Frederich Hermeling und Johan Ebbeler.
Enthält: Erwähnt werden Eheleute Johan Stattlohn und Klara zur Böken; Johan Lageman; Herman Schlüter, Pförtner am Ägiditor; Johan Kemper; Johan Gise Lamers; ferner Henrich Hoffmeier, Notar und Gerichtsschreiber des Amts Lingen; Henrich Beventrup, Pastor i. Mettingen; Johan de Borghreef, Hauptmann und Verwalter des Drostenamts in Lingen; Jürgen Kramer in Bremen; Michel Fincke in Gummersbach. Anlage 1 (Abschrift): 17.12. 1600, Ibbenbüren. Vor dem Notar Bernard Rottman bekennen Kerstien Jockmar, Bispings Karendriver in Münster, und seine Frau Else Schmehes, sowie deren Schwester Anna Schmehes, Töchter des + Berndt Schmehes und seiner Frau Trine in Mettingen, von Johan Scho in Ibbenbüren ein Darlehen von 24 Thalern erhalten zu haben. Sie treten ihm ab ihren kindlichen Anteil am Vermögen ihrer Eltern, das Lütteke Schmehes und dessen Frau Greite in Mettingen besitzen. Zeugen: Herman Brinck und Everwin Verlage oder Copperschleger. Anlage 2 (Original): 29.3. 1601, Münster. Vor dem Stadtrichter Dr. Goddert Leisting bevollmächtigen Christian Jockmar, seine Frau Else Schmidts und deren Schwester Anna Schmidts den Johan Sho, ihren Kindsteil einzuklagen, nachdem ihre Eltern ihr Vermögen dem Evert Schmedes und ‚folgens‘ dessen Sohn Lübbeke übertragen haben. Zeugen: Frederich Hermeling und Johan Ebbeler.
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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09.01.2026, 11:25 AM CET