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Maria Gertrud Gräfin von Berlepsch bekundet, dass [Placidus von
Droste], Abt von Fulda, 31000 Gulden an die Rentkammer des Mainzer
Erzbischofs gez...
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Franckfurth den 30ten 9bris 1700 [1. Urkunde]; Fuld den 26ten Februarii 1701 [2. Urkunde]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Maria Gertrud Gräfin von Berlepsch bekundet, dass [Placidus von Droste], Abt von Fulda, 31000 Gulden an die Rentkammer des Mainzer Erzbischofs gezahlt hat und bestätigt die Zahlung des Geldes. [Handlungsort:] Frankfurt. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Lacksiegel). [2. Urkunde von 1701 Februar 26:] Heinrich Gittel bekundet, dass er von den 31000 Gulden nach Abzug von 2896 Gulden und zwölfeinhalb Böhmischen [Groschen] insgesamt 28103,5 Gulden und achteinhalb Böhmische [Groschen] bar erhalten hat. Ankündigung der Unterfertigung. [Handlungsort:] Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Maria Gerdrut gräfin von Berlebsch / frau zu Mellendang manu propria
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: I[ohann] Philipp freyherr von undt zu Stadion [1. Urkunde]
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Henrich Gittell manu propria [2. Urkunde])
Vermerke (Urkunde): Siegler: Maria Gertrud Gräfin von Berlepsch
Böhmische [Groschen] sind auch als Prager Groschen bekannt.
Johann Philipp von Stadion [1652-1741] war u.a. kurmainzischer Großhofmeister, vgl. NDB 8 (1969), S. 63 und NDB 15 (1987), S. 227.
Vgl. Nr. 2039, Nr. 2041, Nr. 2042, Nr. 2043, Nr. 2044, Nr. 2045, Nr. 2046, Nr. 2048 und Nr. 2050.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.