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Gottfried (Godfryd) und Eberhardt Herren zu Eppenstein, Gebrüder, leihen die folgenden Lehen, die ? gulde zur Heyde, dy totstede, husunge und lute...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1432 Dezember 13
Ausfertigung, Pergament (16,5 x 24,9 cm) mit ursprünglich zwei anhängenden Siegeln (1 beschädigt, 2 fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Ipso die beate Lucie virginis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gottfried (Godfryd) und Eberhardt Herren zu Eppenstein, Gebrüder, leihen die folgenden Lehen, die ? gulde zur Heyde, dy totstede, husunge und lute, mit iren zubehorungen zu Alden Morßen, dy husunge und daz gut zu Nuwen Morßen, den zehinden und vorweg zu Wichede mi irn zubehorungen und die mannlehen zu Spangenberg mit iren zubehorungen?, die die Herren Eckhart und Friedrich zu Röhrenfurth (Rurnfurt), Gebrüder, von der Herrschaft von Falkenstein gehabt haben und von ihren Oheimen von Leimbach (Leymbach) auf sie gebracht sind, und die von der Herrschaft von Falkenstein auf die Aussteller erstorben sind, und die die von Röhrenfurth mit einem versiegelten Brief aufgegeben haben mit der flehentlichen Bitte bei lebendigem Leibe, Hermann [II.] Riedesel, Ritter, ihren Eidam und Schwager, Johann [VI.], dessen Sohn, und ihre Leibslehenserben damit zu belehnen, an diese.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller Siegelankündigung: "so han wor Gotfryt und Eberhardt H(er)ren zu Eppenstein obg(enan)nt(e) unser iglicher sin Inges(igil) an diessen brieff thun hencken" 1. Siegel: Gottfried von Eppstein (d = 37 mm, rechts ca. 1/5 ausgebrochen) 2. Siegel: Eberhard von Eppstein (fehlt)
Vermerke (Urkunde): Literatur: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 487
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.