1.) Alle Güter, Zinsen, Gerechtigkeiten und Gefälle im Gericht Ottrau [Gem., Schwalm-Eder-Kr.] und darum gelegen; 2.) der große und kleine Zehnt z...
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Urk. 14, 11646
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Schleier, Nr. 5
A I u, Schleier sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ru-Ry >> Rückershausen, von >> 1500-1599
1550 März 11
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Alle Güter, Zinsen, Gerechtigkeiten und Gefälle im Gericht Ottrau [Gem., Schwalm-Eder-Kr.] und darum gelegen; 2.) der große und kleine Zehnt zu Ropperhausen [heute Großropperhausen, Ortsteil von Frielendorf, Schwalm-Eder-Kr.] mit aller Freiheit und allem Zubehör; 3.) an jährlichen Zinsen sechs Turnosen, zwei Hühner und ein halber Malter Käse von den Gütern, die ehemals Heinrich, genannt von Ropperhausen, besessen hatte; 4.) sechs Viertel Korn und sechs Viertel Hafer im Dorf zu Ottrau; 5.) sechs Viertel Hafer im Dorf Sachsenhausen [Wüstung in der Gemarkung Immichenhain, Gem. Ottrau, Schwalm-Eder-Kr.]; 6.) vier Viertel Früchte im Dorf Rimmerode [Hof in der Gemarkung Wehrshausen, Gem. Schenklengsfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] (Riemelsrode); 7.) ein halber Malter Käse zu Niederberfa [heute Berfhof, Hof in der Gemarkung Hattendorf, Stadt Alsfeld, Vogelsbergkr.]; 8.) drei Turnosen Zinsen vom Dorf Nausis [Stadtteil von Neukirchen, Schwalm-Eder-Kr.]; 9.) ein Viertel Weizen zu Riebelsdorf [Stadtteil von Neukirchen, Schwalm-Eder-Kr.]; 10.) drei Viertel Hafer und 15 Turnosen jährlicher Zinsen; 11.) der Wald, genannt der Sebel, mit allem Zubehör in der Mark zu Ottrau; 12.) der Send des Klosters St. Johannesberg zu Ottrau mit allem Zubehör, allen Gütern, Freiheiten, Gewohnheiten, Gefällen und Zinsen; 13.) das Sendgütchen zu Ottrau mit allen Zinsen und Einkommen; 14.) zehn Mesten Korn, 20 Mesten Hafer und zehn Turnosen jährlicher Zinsen, anfallend auf dem (Gontzenrods) Gut zu Ottrau mit allen ihren Freiheiten und allem Zubehör, wie diese Lehen der 1550 Belehnte im Jahr 1525 vom verstorbenen Propst Ludwig und dem Konvent des Klosters St. Johannesberg mit Zustimmung des Abts von Hersfeld gekauft hatte. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Helwig von Rückershausen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Helwig von Rückershausen
Belehnte/r: Ludwig von Radenhausen, Burgmann zu Amöneburg und Kirchhain, als Bevollmächtigter des Helwig von Rückershausen, Amtmanns zu Auerberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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